Klopfakupressur: Wie Du innerhalb weniger Minuten alte Blockaden und negative Glaubenssätze auflöst

Dies ist Gastbeitrag von Monika Richrath von eft-für-hochsensible-menschen.

Bewusstes Fühlen und Leben ist für hochsensible Menschen oft gar nicht so leicht. Gerade das Fühlen ist eine äußerst zweischneidige Angelegenheit.

Vielleicht kennst du das sogar von dir selbst: auf der einen Seite hast du äußerst heftige Emotionen, auf der anderen Seite einen sehr schlechten Zugang zu Gefühlen überhaupt. Beides hängt natürlich eng miteinander zusammen und ist häufig auch das Ergebnis eines längeren Lernprozesses.

Vielleicht hast du auch schon in der Kindheit die Erfahrung gemacht, dass deine Gefühle irgendwie anders sind, zu komisch, schräg, unnormal, extrem usw. und dir darum angewöhnt, deine Gefühle für dich zu behalten. Das ist ja auch kein Wunder, wenn andere Menschen einem dauernd vermitteln, dass man nicht in Ordnung ist, so, wie man ist.

Es kann auch sein, dass du als Kind starke Gefühle erlebt hast,

dir aber niemand dabei geholfen hat, zu lernen, wie man Gefühle reguliert, weil deine Bezugspersonen es nicht wussten und sowieso nicht in der Lage waren, mit Gefühlen umzugehen und sich von unseren intensiven Gefühlen bedroht gefühlt haben.

Oder du bist als hochsensibler Mensch in etwas schwierigen Verhältnissen aufgewachsen, 

und hast alles, was du tun konntest, getan, um dich so weit wie möglich an deine Bezugspersonen anzupassen. Das ist ein ganz normales und verständliches Verhalten, instinktiv wissen kleine Kinder, dass sie von ihren Eltern abhängig sind und diese für ihr Überleben brauchen.  Wenn die Kinder spüren, dass die Eltern es schwer haben (womit auch immer) oder vielleicht in irgendeiner Form zerbrechlich sind, tun sie ihr Möglichstes, um die Eltern zu entlasten. Eine sehr häufige Strategie hochsensibler Kinder ist es, die Eltern nicht mit den eigenen Gefühlen und Bedürfnissen zu belästigen.

Jemand, der so aufwächst, verliert nach und nach den Zugang zu den eigenen Gefühlendie Fähigkeit, seine Gefühle wahrzunehmen, aber auch sie auszudrücken. Häufig entsteht dazu auch noch eine Angst vor den Gefühlen selbst und dem, was diese Gefühle bei anderen Menschen anrichten können.

Nun haben Gefühle aber die (vielleicht als unangenehm empfundene) Eigenschaft, nicht einfach zu verschwinden oder sich aufzulösen, selbst, wenn wir uns dafür entscheiden, sie nicht wahrzunehmen. Diese Entscheidung bewirkt nur eins: unsere Gefühle wandern in den Untergrund und treten dann nur noch in sehr verzerrter Form in Erscheinung, z. B. in Form von Ängsten, Ticks oder Krankheiten, so dass wir die ursprüngliche Ursache gar nicht mehr ausmachen können.

Häufig sitzen wir dann auf einer tickenden Zeitbombe, die irgendwann explodiert.

Wenn du hochsensibel bist, ist es daher besonders wichtig, sich aktiv um deinen Gefühlshaushalt zu kümmern und die Bomben zu entschärfen. Dazu gehört z. B. auch, dass du dich aktiv mit deinen Stressoren auseinandersetzt, deinen Antreibern, deinen Glaubenssätzen. Denn die sorgen für unglaublich viel Stress in deinem Leben, ob dir das bewusst ist oder nicht. Glaubenssätze diktieren fast dein ganzes Handeln (man geht heute davon aus, dass das Gehirn zu 90–95 % vollautomatisch arbeitet)!

Natürlich gibt es hier 1001 verschiedene Möglichkeiten. Meine Lieblingsmöglichkeit, die ich dir hier vorstellen möchte, ist die Klopfakupressur.

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Die Klopfakupressur: eine psychologische Akupunktur

Die Klopfakupressur kannst du dir in etwa vorstellen wie eine psychologische Akupunktur: du klopfst bestimmte Punkte auf dem Körper, während du einen belastenden Satz aussprichst.

Dabei passieren verschiedene Dinge in deinem Körper: das Klopfen sorgt dafür, dass bestimmte Wohlfühlhormone ausgeschüttet werden, wie z. B. Serotonin und körpereigene Opioide, gleichzeitig wird die Erlebnisverarbeitung im Gehirn beeinflusst und es findet eine Entkopplung eines Reiz-Reaktionsmusters statt.

Wenn du zum Beispiel einen Satz klopfen würdest, dass du als Kind in der Klasse gehänselt wurdest (ein Erlebnis, das so schlimm für dich war, dass es sich vielleicht gefühlt so in dein Gehirn gebrannt hat, dass du es nicht vergessen kannst), wird dir das am Ende gar nichts mehr ausmachen und du wirst es allmählich einfach vergessen, weil das Gehirn sich durch das Klopfen neu verdrahtet hat. (Je nach bearbeitetem Thema kann es natürlich schon ein wenig dauern mit der Auflösung)

Man kann das Klopfen für verschiedene Ebenen verwenden:

  • z. B. in akuten Stresssituationen, wenn man ganz schnell wieder runterkommen will
  • zur Bearbeitung körperlicher Schwierigkeiten
  • zum Auflösen von Blockaden und Glaubenssätzen

und letztendlich kann man damit wunderbar thematisch arbeiten, d. h., man beschäftigt sich eine Zeitlang nur mit einem Thema, das dann ausgiebig geklopft wird (wie ich es z. B. mit der Hochsensibilität mache).

Ich denke, dass die Klopfakupressur aus mehreren Gründen besonders gut ist für hochsensible Menschen:

Erstens, weil dabei u. a. Serotonin ausgeschüttet wird (wovon hochsensible Menschen durch den meistens bestehenden Dauerstress nicht genug haben),

zweitens, weil die Klopfakupressur wunderbar geeignet ist, uns zu uns selbst zurückzuführen, zu dem, der/die wir eigentlich sind und was wir wollen,

drittens, weil wir in der Vergangenheit gebundene Energie für die Gegenwart freisetzen

viertens, weil wir so einen ganz einfachen Zugang zu unseren verschütteten Gefühlen bekommen

fünftens, weil wir lernen, unsere vermeintlich „negativen“ Gefühle, wahrzunehmen und auszudrücken

Sechstens, weil wir so wahrhaftiger werden und unserem Lebensweg besser folgen können

Und siebtens, weil wir so lernen uns selbst zu lieben. Das dauert natürlich seine Zeit, aber wir müssen uns dafür nicht besonders anstrengen. Nur jeden Tag 2–5 Minuten klopfen, mehr braucht es nicht.

Vielleicht bist du jetzt neugierig geworden und hast Lust bekommen, die Klopfakupressur selbst einmal auszuprobieren?

Dann habe ich hier einen Mitklopf-Clip für dich:

 

 Wenn dir das Klopfen gefällt, und du Lust bekommen hast, mehr darüber zu erfahren, kannst du die Basics der Klopfakupressur kostenlos lernen. Dafür findest du auf meiner Seite einen E-Mail-Kurs und einen Online-Kurs.

Natürlich freue ich mich darüber, wenn du in den Kommentaren schreibst, wie dir das Klopfen gefallen hat.

Deine Monika

Das Leben ist ein Geben und Nehmen

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Titelbild: unsplash.com

 

Über die Autorin

Monika Richrath ist Autorin, Coach und Bloggerin. Sie unterstützt hochsensible Menschen mit der Klopfakupressur dabei, besser mit Hochsensibilität umzugehen. Auf Ihrem Blog EFT für hochsensible Menschen beschäftigt sie sich jede Woche mit unterschiedlichen Themen, die für HSP interessant sind. Gesundheit liegt ihr dabei besonders am Herzen. Am 8. Oktober erscheint Ihr drittes Buch „Die Geheimnisse des gesunden Schlafs„.

 

 

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Veröffentlicht von

www.simplyfeelit.de

Hi, ich bin Oliver: Autor, Coach und ganz Mann. Nach einer dreijährigen beruflichen Auszeit und den anschließenden Orientierungs- und Anpassungsschwierigkeiten, weiß ich heute, wie ich leben möchte: Frei und Selbstbestimmt. Und im Einklang mit meiner sensiblen & kraftvollen Männlichkeit. Ich schreibe über Beziehungen, ganzheitliche Männlichkeit, Sensibilität und Persönlichkeitsentwicklung.

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