Mein langer Weg zu mir: Warum ich blogge!

Ich stieg ganz klassisch mit 16 Jahren in das Hamsterrad ein. Ich begann eine Ausbildung zum Industriekaufmann. Auf anraten meiner Eltern. Ohne zu wissen, was ich überhaupt erreichen will im Leben? Oder was meine Wünsche sind, meine Leidenschaften? Drei Jahre später hatte ich meinen Abschluss in der Tasche und eine Karriere in der Buchhaltung vor mir. Nach dem 9-monatigen Grundwehrdienst stand ich wieder vor der Frage: Wie geht es beruflich weiter? Irgendwie hatte ich mit Anfang zwanzig immer noch keine Richtung in meinem Leben gefunden, vielleicht auch normal in diesem Alter, doch plagte mich seit Kindheitstagen eine ganz andere Frage, eine sehr existenzielle:

Für was lebe ich?

Schon früh in meinem Leben bemerkte ich meine enorme Gefühlsintensität. Wie Eindrücke, Umgebungen und Stimmungen mich schier überrollen konnten und taten. Als Kind wußte ich nicht damit umzugehen. Auch in meinem Umfeld fand ich hierzu keine Unterstützung. Im Gegenteil, es wurde meist abgetan mit Sätzen wie „Stell dich nicht so an“ oder „Reiß dich mal zusammen.“ Ich war verwirrt, suchte Orientierung und Halt und fand diese in Büchern. Hier konnte ich abtauchen in die Gefühls – und Fantasiewelt des Autors und somit in meine eigene. Und nebenbei meinen geistigen Horizont erweitern.

Da ich nach dem Wehrdienst immer noch nicht wußte, wohin meine Lebensreise gehen sollte, war ich sehr leicht beeinflußbar. So kam ich durch einen befreundeten Makler in die Versicherungsbranche. Die angepriesenen Frohlockungen sprachen mich sofort an: Selbstständig, freie Zeiteinteilung und leistungsgerechtes Einkommen. Insgesamt blieb ich in dieser Branche vier Jahre und schloß eine weitere Ausbildung zum Versicherungsfachmann ab. Nun wußte ich schon einmal, dass mir die selbstständige Arbeitsweise mit der damit verbundenen freien Zeiteinteilung eher meinem Naturell entsprach. Die Kehrseite dieser Medaille war der enorme Zahlen- und Erfolgsdruck. Ich wechselte von einem Unternehmen zum anderen, fand sogar einen Agenturleiter, der mir in Sachen Zahlendruck viel Freiraum gab – doch letztlich war das Ende absehbar. „Wer schreibt, der bleibt“ , meinte einmal ein Filialdirektor zu mir. Wer nicht schreibt geht eben –  früher oder später.

Trotz allem, war es eine erkenntnisreiche Zeit für mich. Ich erlebte, wie es mir Freude bereitete, mit Menschen zusammen zu arbeiten, ihnen Hilfestellungen und Lösungsvorschläge für ein ganz spezifisches Problem anzubieten. Wie wichtig es ist, im Verkaufsprozess Vertrauen aufzubauen. 

Wieder stand ich vor einem Neuanfang. Wieder wusste ich nicht, was ich denn eigentlich genau erreichen wollte im Leben?  Karriere, Haus, Familie, Hund und Garten? Ich bewegte mich auf das 30. Lebensjahr zu. So langsam wurde mir mulmig. Ja, die Unruhe in mir stieg kontinuierlich. Das vorläufige Ergebnis dieser Unruhe war, dass ich zurück in den sicheren Hafen des Angestelltendaseins ging. Es kam zur letzten Etappe meines bisherigen konventionellen Lebensweges. Ich fand eine Stelle als Vertriebsassistent bei einer Krankenkasse. Nun hatte ich wieder einen sicheren Job mit geregeltem Einkommen. Doch meine drängenden Lebensfragen wurde dadurch nicht weniger. Im Gegenteil. Abends fühlte ich mich oft erschöpft  und leer und der Kopf rauchte mir. Ich begann meine seit einigen Jahren vorhandene Meditationspraxis weiter auszubauen. Die Lektüre von Büchern wie Haben oder Sein“, Der leere Spiegel“ oder „Into the Wild“ rüttelten mich so richtig wach. Ist das jetzt mein Lebensziel: Sicher bis zur Rente ( 65, 67,70?) in einem langweiligen Routinejob, 6 Wochen Jahresurlaub und jeden Tag aufs neue Funktionieren?

Durch mein intensives Studium des Zen-Buddhismus und der damit verbundenen Meditationspraxis wurde mir langsam immer bewusster, dass sich mein Leben im Hier und Jetzt abspielt, dass dies die einzige Realität ist. Das ich sterblich bin und keiner weiß, was danach kommt. Das dieses irdische Leben ein Geschenk sowie eine Möglichkeit zum Wachsen ist. Nutze ich diese Möglichkeit? Lebe ich bewusst und intensiv? Lebe ich mein eigenes Leben oder werde ich durch die Umstände gelebt? Und vor allem: Kann ich die Antwort auf all diese Fragen in meinem jetzigen Leben überhaupt finden?

Es gärte weiter in mir und dauerte noch einige Zeit, bis ich den Mut fand, diesen Fragen nachzugehen. Im Mai 2009, zwei Monate vor meinem 30. Geburtstag, reichte ich vier Wochen Urlaub ein und bekam diesen auch genehmigt. Ich flog mit meinem Reiserad im Gepäck nach Nordspanien, um die nächsten vier Wochen auf dem Camio de Frances zu radeln, gemeinhin auch bekannt als der Jakobsweg. Am Kap Finisterre, nach vier aufregenden Wochen mit dem Rad auf dem Jakobsweg, während eines atemberaubenden Sonnenuntergangs am Atlantik, stieg in mir die Antwort auf meine aufgeworfene Frage wie von alleine auf:

Nein!

Kap Finisterre - Nordspanien

Kap Finisterre – Nordspanien

Meine Entscheidung stand fest und ich würde sie um jeden Preis durchziehen. Ich kehrte nach Deutschland zurück, kündigte meinen sicheren Job und meine Wohnung, verkaufte oder verschenkte meine Möbel und anderem Krimskram und stieg im November 2009 auf mein Reiserad. Fortan würde ich einzig von meinem Ersparten leben. Es folgte eine dreijährige Auszeit, in der mich das Leben an ganz unterschiedliche Orte und in andere Kulturen brachte. Ich reiste mit dem Rad durch Deutschland, Italien und Dänemark, radelte entlang der Nordküste Sardiniens und beendete schließlich meine Auszeit mit einer sechsmonatigen Radtour über den Balkan von Frankfurt nach Korfu. Außerdem verbrachte ich in diesen drei Jahren jeweils vier Monate in Japan und in Indien als Backpacker.  Während meiner Japanzeit verbrachte ich zehn Tage in einem traditionellen Zenkloster.

Eine bis dahin nie dagewesene Freude, Leichtigkeit und Freiheit durchströmte mich während dieser Zeit. Ich spürte ganz deutlich, dass dies ist mein Lebensgefühl ist: Ich muss in Bewegung sein, um im Gleichgewicht zu bleiben. Doch irgendwann war das Ersparte aufgebraucht.

Ich musste eine Entscheidung treffen.

Seit April 2012 bin ich wieder zurück von diesem Nomadenleben und lebe heute am Bodensee. Das Hamsterrad hat mich ein wenig wieder. Ich wußte sehr genau, was ich nicht mehr wollte (wie einen neuen 9 to 5 Job), doch fiel es mir immer noch schwer zu sagen, was ich denn genau wollte, was denn endlich mein Ding sein würde in diesem Leben. Seit dem hangele ich mich von einem Gelegenheitsjob zum Nächsten. Bis zum Sommer 2014.

Durch eine schmerzliche Trennung von einer Frau, fiel ich in eine tiefe seelische Krise. Ich befand mich in meinem 35. Lebensjahr. Bis dahin dachte ich, ich hätte mich wirklich in all meinen Facetten und Ängsten kennengelernt – insbesondere durch das Reisen. Doch erst während dieser Krise erkannte ich durch Gespräche und diesem Buch meine hochsensible Veranlagung und warum mich einige Ereignisse in den letzten Jahren so sehr durchgeschüttelt hatten. Ich konnte nicht länger vor mir und meiner wahren Natur davon laufen. Ganz langsam kristallisierte sich aus diesem absoluten Tiefpunkt heraus, was meine Wünsche und Bedürfnisse sind, was für mich als sensitiver Mensch ein erfülltes Leben ausmacht: Vegetarisches Essen, Schreiben, Lernen, Zenmeditation, Selbstbestimmung, authentische Begegnungen, Bewegung, Rückzug, Lesen, Frei sein, Reisen, Fühlen, Minimalismus, Echt sein.

Goldener Tempel - Kyoto

Goldener Tempel – Kyoto

Aus diesem Seelenprozess heraus entstand die Idee für diesen Blog.

Was ist deine Geschichte?
Ich freue mich auf deinen Kommentar.

 

 

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Veröffentlicht von

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26 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Hi Oliver,
    dein Artikel hat mich sehr angesprochen und ich habe mich in so einigen Etappen wieder gefunden.
    Ich bin derzeit auch wieder in TZ-Job hamsterlicht unterwegs, ich hoffe absehbar. Es treiben mich viele Leidenschaften an, eindeutiges Ziel, von diesen Leben zu können.

    bis die Tage
    Lg Marion Mahadevi alias MairoM

    • Hallo Marion,

      herzlichen Dank für dein Feedback. Ich hoffe auch, dass mein Teilzeit – Hamsterrad eine überschaubare Zeit hat. Und was gibt es wichtigeres als das man seine ganz persönlichen Leidenschaften im Leben findet – und man dann den Mut hat, diese zu leben.

      Es scheint so als wäre dir dies gelungen und insofern wünsche ich uns beiden viel Erfolg mit unseren Blogs und Leidenschaften 😉
      Liebe Grüße
      Oliver

  2. Hallo Oliver,
    das hast Du wunderschön ge- und beschrieben…. und alles ist so nachvollziehbar für mich. Ich habe leider erst vor Kurzem – aber besser spät als nie – rausgefunden, was ich möchte und genau das mache ich jetzt.
    Ich wünsche Dir ganz viel Erfolg mit Deinem Blog und bin überzeugt, den wirst Du haben.
    Liebe Grüße
    Ute

    • Liebe Ute,

      herzlichen Dank für dein freundliches Feedback. Es freut mich immer wieder aufs Neue, wenn ich Menschen mit meinen Beiträgen berühren und zum Nachdenken bringen kann ;). Ging mir mit inspirierenden Blogs und Beiträgen ja auch immer so.

      Ich versuche so weiterzumachen, nein ich tue es – und dann kommt auch bestimmt irgendwann der Erfolg 🙂

      Liebe Grüße
      Oliver

  3. Hallo Oliver,

    danke für diesen mutigen Text. Nicht oft liest man so etwas langes im Internet auch wirklich durch. Doch deine Geschichte blieb spannend. Sogar übers Ende hinaus, denn man weiß immer noch nicht, wie du das Dilemma von frei und selbstbestimmt sein vs. Broterwerb nun löst. Vom frei und echt sein kann man ja leider nicht leben, oder doch?

    Übrigens war ich auch am goldenen Tempel in Kyoto. Eine atemberaubend schöne Stadt. Warst du dort auch auf dem Philosopher’s Path? Sehr inspirierend.

    Viele Grüße!

    • Hallo Gilbert,

      herzlichen Dank für deinen Kommentar. Ich versuche dem Mut und mir treu zu bleiben!

      Du hast natürlich recht. Solange es noch kein Grundeinkommen gibt, kann man von „frei und echt sein“ in unserer Leistungsgesellschaft nicht leben 😉 Ich lote seit drei Jahren dieses Dilemma für mich ganz persönlich aus, u.a. durch Teilzeitjobs, aber eine wirklich zufriedenstellende Lösung habe ich noch nicht gefunden. Langfristig sehe ich mich als selbständiger Autor oder Freelancer.

      Ja, Kyoto ist wirklich schön. Und ich war auch auf den „Philosopers Path“ – und das sogar zur Kirschblüte im April 🙂

      Viele Grüße an dich
      Oliver

      • Hallo Oliver,
        ich glaube das wird mein erster Online Kommentar meines Lebens aber Deine Geschichte hat mich so angesprochen, dass ich jetzt einfach auf mein Gefühl höre und hier schreibe. Ich finde beeindruckend, wie Du über Deinen Weg schreiben kannst. Meiner Meinung nach ist es alles andere als leicht den eigenen Weg so aufzuarbeiten und auszuformulieren. Ich bin gerade am Ende meines Sabbatjahres und sehr gespannt wie meine Geschichte weiter geht. Da auch mir echte Begegnungen in diesem Jahr sehr wichtig geworden sind wollte ich einfach mal hören, ob ich kurzfristig eine Stadtführung in Konstanz bei Dir buchen kann. Da wollte ich schon immer mal hin 😉
        Viele Grüße
        Diana

        • Hi Diana,

          danke für deinen Kommentar.

          Und schön, dass dich meine Geschichte so für deinen eigenen Weg inspiriert hat.

          Meinen Nebenjob als Stadtführer in Konstanz übe ich nicht mehr aus. Es gibt aber jede Menge andere gute Stadtführer in Konstanz:) Und falls du mal da bist, kannste dich gerne bei mir melden …

          Alles Liebe, Oliver

    • Liebe Burgi,

      schön, von dir zu hören. Freut mich auch sehr und das Seminar bei dir in der schönen Mani war im Rückblick ein erster Wink in die nun eingeschlagene Richtung. Erinnere mich gerne an die wilde und wunderschöne Mani zurück 🙂

      Fange ja erst gerade richtig an – insofern bleibe ich im jeden Fall dran 😉

      Liebe Grüße auch an deinen Mann.
      Oliver

  4. Lieber Oliver,
    ich dane dir für deine Geschichte….in der ich mich in kleinen Teilen
    wieder fand!
    Mein größter Wunsch ist deinem ähnlich …mit Menschen arbeiten,
    Hilfestellung in genau den Dingen ,von denen Du scheibst!
    Ich habe damals Krankenschwester gelernt,ein Beruf in dem ich nicht arbeiten möchte und nie wollte. Somit konzentrierte sich mein Leben nur auf Familie und Kinder.
    Jetzt aber ist meine Zeit um mich meinem Leben ,mir SELBST zu stellen.
    Mein Wünsche sind einige…reisen , frei sein, endlich das Leben lebenswert finden, Ich sein , mit Menschen zusammenkommen und sich gegenseitig auf dem Weg zu uns selbst unterstützen , jeden Tag neu entscheiden was einen erfüllt !
    Ich käme schwer damit klar jeden Tag einer Routine nach zu gehen.
    Aber oft denke ich „man muss ja,wie willst du denn den Lebensunterhalt aufbringen“
    Das macht mir im Moment zu schaffen , daher danke ich dir sehr für deine Texte.
    Ich finde es wunderbar , wenn Menschen wie Du ihre Erfahrungen und ihr Wissen teilen.
    Vielen Dank !
    Gruß Yvonne

  5. Hallo Oliver,

    in seinem Kopf und in den eigenen Gefühlen gefangen… wie häufig habe ich mir gewünscht, die Welt einmal mit den Augen anderer sehen zu können, um zu erkennen, was mit mir nicht stimmt. Was bei mir schiefläuft und weshalb ich mich überall fremd fühle: „Du passt einfach nicht in diese Welt“.

    Für mich normal und für andere offensichtlich nur eine Last oder eine Lüge (???): „Stell Dich nicht so an!“, „Sei doch nicht immer so sensibel“, „Man kann sich alles einbilden!“.

    Im Laufe der zurückliegenden 50 Jahre wurde es immer schwieriger, so zu funktionieren, wie es vermeintlich von einem verlangt wird: wenig auffallen, Leistungen zeigen, eigene Bedürfnisse hinten anstellen und irgendwie so sein, wie es andere (möglicherweise) von einem erwarten. Nur, weil man sich für die Gefühle der „Fremdheit“ und der Einsamkeit schämt…. und sie vor allen zu verbergen versucht!

    Ein aussichtsloser Versuch, der mit 48 Jahren zur Diagnose „soziale Phobie“ und „ängstlich vermeidende Persönlichkeitsstörung“ geführt hat. Vor 2 Jahren bin ich das erste Mal auf den Begriff „Hochsensibilität“ gestoßen und bei der Lektüre diverser Erfahrungsberichte habe ich immer wieder gedacht: „Hoppla, dass bist Du ja“.

    Für mich ist es einfach nur unendlich erleichternd, dass ich auf diese Weise erfahren habe, dass andere Menschen mit ähnlichen Problemen (und häufig auch Vorurteilen) zu kämpfen haben und das Wissen darum erleichtert es mir (hoffentlich) meinen eigenen Weg zu finden.

    Deinen persönlichen Lebensweg finde ich sehr beeindruckend… insbesondere, dass Du auch dann nicht stehen geblieben bist, wenn Du die konventionellen Pfade verlassen hast und das Wagnis eingegangen bist, Dich wichtig zu nehmen!!!

    Ich wünsche Dir auf Deinem Weg viel Geduld und Beharrlichkeit!!!!

    Michael

    • Hallo lieber Michael,

      das von dir beschriebene kann ich nur allzugut nachvollziehen. Die beiden von dir genannten Diagnosen wurden mir auch mal gestellt, bzw. ich habe mich ganz sicher dafür gehalten 😉

      Insofern hat für mich die Erkenntnis der Hochsensibilität als Anlage und nicht als Krankheit, ebenso wie bei dir zu einer großen Erleichterung geführt. Ich bin mir ganz sicher, dass diese neue Erkenntnis dich mutiger macht, und du dich im Wissen darum, dass du nicht alleine damit bist, viel mehr zeigen kannst. All dies wünsche ich dir! Tausche dich mit anderen aus, dies ist immer beflügelnd!

      Herzlichen Dank für deine Mutzusprechenden und lobenden Worte!

      LG
      Oliver

  6. Moin Oliver,
    wow, ich erkenne mich in total vielem wieder, was du beschreibst. Ich bin selbst hochsensibel, Veggie sehr freiheitsliebend und meditiere. Bin durch Raphael von No right no wrong auf deinen Blog aufmerksam geworden und werd mich jetzt erstmal umsehen. Danke für das Gefühl heute Abend gar nicht so anders zu sein 🙂

  7. Hallo Oliver,danke für dein Lebensweg.Ich finde es sehr super,das Du Dir das getraut hast! Ich bin sehr glücklich,deine Seite gefunden zuhaben.
    Endlich fühle ich mich verstanden!
    Liebe Grüße
    Birgit

    • Liebe Birigt,

      ganz herzlichen Dank! Ja, es war ein langer und steiniger Weg, der an manchen Stellen viel Mut erforderte. Heute bin ich sehr froh darüber.

      Weiterhin viel Freude und Erkenntnis mit meiner Seite.

      Alles Liebe
      Oliver

  8. Hallo Oliver,

    ich habe erst heute deinen Blog entdeckt und finde ich bisher sehr ansprechend. Eine beeindruckende Lebensgeschichte!

    Das Thema „Hochsensibilität“ ist leider noch viel zu wenig bekannt und ich finde toll, dass du darüber schreibst (gerade bei Männern!). Auch ich habe in den letzten Jahren immer mehr herausgefunden, wer ich wirklich bin, und erst seit letztem Jahr vermute ich, dass ich ebenfalls hochsensibel bin. Leider habe ich erst kürzlich eine sehr sehr schmerzhafte Trennung erlebt, die zudem völlig überraschend kam! Allerdings hatte ich auch festgestellt, dass es nicht einfach ist mit einem Partner zusammen zu sein, der nicht hochsensibel ist bzw. auch nicht das Verständnis dafür hat. Ich habe mich da häufig als „nicht normal“ gefühlt. Wie dem auch sei, ich versuche mich nun wieder stark auf mich und meine Bedürfnisse zu konzentrieren und auch darauf, Gleichgesinnte zu finden, in Bereichen, die mir wichtig sind. „Authentische Begegnungen“ – wie du es nennst – das finde ich sehr schön ausgedrückt 🙂

    Liebe Grüße aus Franken,

    Daniela

  9. Moin Oliver,

    ja gut, dass es das Netz gibt. Ohne dem würde mensch auf vieles nicht aufmerksam werden, bzw. würde sein eigenes Süppchen kochen (um es mal so auszudrücken).
    Bin also durch Zufall auf Deinen Blog gestoßen.
    Vielleicht – weil ich mich mit Meditation beschäftige….
    Vielleicht – weil ich – dann doch – immer mal Ratgeber durchblättere…
    Vielleicht – weil nur sehr wenig wirklich Zufall ist…

    Und hier mein Lob an Dich:
    die Seite gefällt mir ehrlich gut.
    Finde mich in vielen Teilen wieder.

    Werde dran bleiben.
    Vielleicht kann ich Dich ja auch mal wegen besonderer Fragen anschreiben.

    Herzliche Grüße aus dem Norden der Republik an den schönen Bodensee

    Rolf

  10. Hallo Oliver,
    Super Artikel, sehr gut beschrieben und nachempfindbar.
    Ich finde es gigantisch wie du dein Weg und Gefühle bebilderst und damit eine ehrliche Zeugnis von dir selbst wiedergibst. Welchen auch allem zeigt, das Ehrlichkeit zu sich selbst, die einzige Weg zu Verwirklichung ist.
    HUT AB!

    Mir hat eine Ehekrise die Hochsensibilität ins Licht wieder gebracht, Hochsensibilität bedeutet nicht nur: was Positives ist 100% positiver aber auch: was Negatives ist 100% negativer!

    Nach 10 Glücklichen Jahren davon 7 mit Partner und Kindern, indem man die toxische Beziehungen, Erfahrungen, Umgebungen aus dem Weg geht und sich mit Studium, Sport, Musik, Liebe, Kindern, Freunden, Familie, passende Arbeitgeber etc. ins reines Glück beschäftigt und unsere Mitmenschen immer ein große Teil von diese Glück schenkt, vergiss man, dass Rückschläge (in meinem Fall motorische Rückenproblemen) existieren und gehören zum leben und dass manchen Menschen mit Leid schlecht umgehen können, was bei uns überleid ist ;), und dann hört man wieder „sei nicht so sensible“, „es ist nicht so schlimm“, „warum weinst du?“. Und da kommt man bei der Grenze der Akkzeptanz/nicht Akkzeptanz der Sensibilität von unsere Mitmenschen.

    Eine Frage hätte ich noch an dir: wie machst du finanziell zu überleben (mit 2 Kindern muss ich auch für anderen verantwortungsbewusst sein)?
    Lg aus Bayern

    • Hi Aurelie,

      danke für deinen Kommentar und Zuspruch.

      Finanziell überleben in den Anfangsjahren als Blogger ist so eine Sache. Manche leben von Ersparten, oder gehen ins billige Ausland oder üben einen Nebenjob aus. Bei mir ist es Letzteres, bis ich vollständig von meinen Einnahmen leben kann – was derzeit wohl nächstes Jahr der Fall sein wird. Der Weg ist bei jedem anders. Und klar, mit zwei Kindern noch mal etwas herausfordernder als als Alleinstehender.

      Trotzdem wünsche ich dir den Mut, deinen Weg zu beschreiten!

      LG Oliver

  11. War auf der Suche nach „Gleichgesinnten“ und bin zufällig auf diese Seite gestoßen. Lebe schon 5 Jahrzehnte mit dieser besonderen Gabe viel zu viel von meiner Umgebung aufzunehmen und versuche immer wieder mein Schutzschild gegen die vielen Eindrücke zu optimieren. Eine lebenslange Aufgabe. Danke vielmals für die Geschichte hier. Sie ist sehr beeindruckend. Sie spricht denen aus der Seele, die selbst aus diesem Holz sind. Jeder muss seinen Weg finden, wie er damit klar kommt.

  12. Hallo Oliver,

    ich hätte einmal eine Frage:

    Hast du denn irgendwelche psychologischen Ausbildungen gemacht? Ich denke, dass man alleine aufgrund von Erfahrungen mit Narzissten keine Ratgeber oder dergleichen schreiben sollte, hier fehlt eine grundlegende Ausbildung, denn wenn man sich fragt, ob ein Narzisst überhaupt lieben kann, sollte man sehr genau differenzieren. Die Menschen lesen deine Zeilen, ziehen Vergleiche und stellen ein paar narzisstische Merkmale an ihren Partnern, Freunden, etc fest und schreien, HILFE ich bin so arm, mein Partner ist eindeutig ein Narzisst, er erfüllt alle Kriterien, die Oliver angeführt hat und plötzlich sind alle Narzissten. Dass wir in einer narzisstischen Gesellschaft leben, liegt auf der Hand, ist auch kein Wunder in Zeiten, in denen Selbsdarstellung via Instagram & Co. ganz oben im Kurs steht, die Menschheit denkt auch allwissend zu sein, denn was wir nicht wissen, wird gegoogelt und schon sind wir die Helden der Nation und können alles beantworten ohne jemals eine Fachliteratur dazu gelesen zu haben, Dr. GOOGLE sagt ja immer die Wahrheit. Dieses Kategorisieren der Menschen finde ich nicht in Ordnung, der eine hat HSP, der andere NPS, diese Einteilungen der Charaktere der Menschen scheinen sehr in Mode gekommen zu sein und liegen nun hoch im Trend, wahrscheinlich muss man schon in so eine Kategorie eingeteilt werden, weil man ansonsten ein Langweiler und Normalo ist. Ich persönlich finde es ehrlich gesagt sehr oberflächlich die Menschen anhand einiger Kriterien in HSP oder dergleichen einzuteilen, man muss jeden einzelnen Menschen sehr differenziert begutachten, denn es gibt auch Menschen mit HSP und narzisstischen Persönlichkeitszügen, es gibt Narzissten, die zusätzlich ein Asperger-Syndrom haben, etc.
    Es ist unverantwortlich Menschen ganz konkret in eine Schublade zu stecken, weil sie ein paar Punkte des Narzissmus erfüllen. Niemand weiß was der Mensch bereits erlebt hat, keiner kennt seine Geschichte, niemand kann in den anderen hineinschauen und dann maßen sich Menschen eine Kategorisierung an und entfernen sich von den bösen Narzissten, die ja nicht einmal fähig sind zu lieben. Jeder Mensch ist fähig zu lieben, denn wir alle sind Kinder Gottes, der uns dazu gemacht hat zu lieben. Wir haben aber alle etwas Böses in uns, es kann ausbrechen oder auch nicht, kommt auf die Lebensumstände jedes einzelnen an. Gib einem Narzissten ein Hundebaby in die Hand und lass es ihn streicheln, er wird es lieben, ist also sehr wohl fähig zu lieben. Ich denke man darf Narzissten nicht derart abwerten, es ist ja beinahe so, als würden sie als eine andere Spezies bezeichnet und keine Menschen sein, das finde ich nicht in Ordnung. Es gibt nicht nur gut=HSP und Böse=Narzisst!!!! Dass sich Menschen mit NPS eher sensible, feinfühlige Menschen angeln, liegt klar auf der Hand, denn sie spüren, dass diese hochsensiblen Wesen, sich in sie hineinfühlen können und somit wissen, was der Narzisst braucht. Wie man hier sieht, ist also der Narzisst fähig zu fühlen, hat genauso Gefühle und sehr oft sind auch Narzissten sehr feinfühlige Menschen. Betroffene, die deine Zeilen lesen, können auch nicht einteilen, wie stark ausgeprägt der Narzissmus eines Menschen ist, es gibt sehr viele Formen eines Narzissmus, hierfür müsste sich jeder einzelne Mensch mit guter Fachliteratur beschäftigen um hier Aussagen tätigen zu können. Das ist aber den meisten Menschen in unserer schnelllebigen Zeit zu mühsam, lieber liest man die Zeilen von Hobbypsychologen und schon scheint man die Antwort auf alle Fragen zu haben. Diese Ratgeber von Menschen wie dir, die aufgrund von Erfahrungen, die Menschen beraten finde ich nicht in Ordnung. Man sollte diese Aufgabe geschulten Fachleuten überlassen. Vielleicht hast du auch eine psychologische Ausbildung, gut möglich, habe im Internet allerdings nichts dazu gefunden. Zum Abschluss möchte ich dir sagen wir sollten aufhören, die Narzissten als Randgruppe zu behandeln, als Unmenschen, als Teufeln, denn auch sie haben alle etwas erlebt, was sie zu dem gemacht hat, was sie sind und ich glaube jeder Mensch kann sich ändern, wenn er es nur will und JEDER Mensch ist therapierbar, würde man für ihn die passende Therapieform finden, leider sind wir hier auch auf die Schulmedizin angewiesen und der Mensch wird nach einem Schema und nicht differenziert therapiert. Die ganzen Hobbypsychologen sollten überdenken was sie so in das Internet stellen, denn wenn es so weitergeht, wird unsere Gesellschaft in Kategorien gespaltet und nicht mehr individuell betrachtet. Jeder Mensch ist individuell und es gibt etliche Mischformen psychologischer „Krankheitsbilder“.

    Das musste ich jetzt einfach einmal loswerden. Mittlerweile sind wir ja schon so weit, dass ein Mensch mit dichten, buschigen Augenbrauen sofort als Narzisst betitelt wird, weil dies anscheinend ein äußerliches Merkmal eines Narzissten zu sein scheint. „Pass auf, der hat dicke Augenbrauen, ist ein Narzisst, Finger weg“! Das finde ich einfach nur traurig!

    Liebe Grüße
    Tina 

    • Hallo Tina,

      also dazu habe ich eine ganze klare Meinung:

      Ich gebe das weiter, was ich verstanden und/oder selbst erlebt habe. Und kenne auch genau meine Grenzen meiner Kompetenz, zB. wenn ich Anfragen per Email erhalte.

      Falls du meine Artikel aufmerksam gelesen hast, erstrecht mein Ebook, dann würdest du wissen, dass ich dies genau so mehrfach erwähne!
      Dass ich kein Therapeut und schon gar nicht ein ausgebildeter Psychologe bin, und wenn du als Leser eine verlässliche Einschätzung haben willst, ob dein Partner ein Narzisst ist, oder ob du selbst Narzisst bist, dann kann und sollte das nur ein ausgebildeter Therapeut feststellen!

      Die schnelle Betitelung als Narzisst ist ein Volkssport geworden, da bin ich ganz bei dir. Das bemängeln auch viele Psychologen und Therapeuten.

      Und genau diesen „Sport“ möchte ich nicht weiter betreiben. Auch das schreibe ich sehr deutlich in der Einleitung zu meinem Buch.

      Ebenso wie du habe ich bei der Recherche zu den Thema festgestellt, dass es viele da draußen gibt, ob Blogger/Coach oder „Otto Normalbürger“, die nur noch Narzissten um sich herum sehen, ohne Kenntnis von exakten Merkmalen zu haben bzw., das sie dazu gar nicht befugt sind. Und ohne Kenntnis der eigenen narzisstischen Tendenzen. 😉

      Auch hier wieder, ich kann es nur betonen, weil es den Fakten entspricht:

      Würdest du meine Artikel genau lesen, dann würdest du dort lesen, dass ich der Auffassung bin, dass es nicht den EINEN Typ von Narzissten gibt, sondern Abstufungen / Grade / Ausprägungen! Und vor allem, dass Narzissmus per se nichts böse ist, sondern seine Erklärungsursachen hat und in gewisser Form jeder von uns einen gewissen Sättigungsgrad davon hat.

      Und – wichtig! – dass die Leute, die ganz schnell mit dem Begriff Narzissten um sich schmeißen, zu nahezu 100% ihren eigenen (Co)Narzissmus verdrängen bzw. noch nicht kennen!

      Wenn ich also in meinen beiden letzten Artikeln klare Merkmale zum Erkennen von Narzissten gebe, dann soll das erstmal eine Hilfestellung sein, für den Partner / Betroffenen. Meist schreibe ich das auch hinzu (neben den Hinweis auf Grade von Narzissmus).

      Den von dir erwähnten Punkt finde ich besonders spannend: HSP sind gut – Narzissten böse! Nein!

      Eben genau das habe ich ja selbst in den letzten Jahren in der HSP Szene festgestellt (zum Teil auch bei mir). Dass es hier eine krasse Schwarz-Weiß-Brille, ja Verdrängung, gibt. Und eben wieder eine Selbsterhöhung und Verzerrung: Ich bin hochsensibel, empathisch, verständnisvoll, was besonders mit meinen Gaben, ich kann gar keine narzisstischen Anteile habe, sollte mich aber von solchen Menschen fern halten.

      In meinem Ebook schreibe ich dazu ein ganzes Kapitel, weil mir diese Verzerrung irgendwann massiv bei vielen HS im persönlichen Kontakt aufgefallen ist – und auf den Keks ging. Hier leiste ich Aufklärungsarbeit. Und es werden genau zu diesem Punkt, verdeckter Narzissmus bei HS, noch weitere Artikel folgen.

      Wo ich überhaupt nicht mit dir übereinstimme ist deine Aussage, dass „Blogger“ nicht über ein bestimmtes Thema schreiben sollten, sofern sie keine abgeschlossene Ausbildung haben.

      Würden das alle Autoren, Blogger da draußen machen, wäre der Buch und Blogmarkt ziemlich schnell leer!

      Ist es nicht manchmal so, dass gerade jemand, der vom Fach ist, eine Thematik total nüchtern, langweilig, technisch rüberbringt?! Weil er es zwar studiert hat, aber eben nicht erlebt!

      Und ein anderer, der sich da fachlich eingearbeitet hat, der einen persönlichen Erlebnishintergrund dazu hat, der Fehler gemacht hat, der daraus gelernt hat und all dieses erworbene Wissen und die Erfahrungen nun in Form von Berichten, Texten, Büchern an andere Betroffene weitergibt, nicht viel lebendiger?

      Der Leser kann spüren, der hat das erlebt, der weiß von was er schreibt!

      Zum Beispiel ein Bloggerkollege von mir schreibt über Erketionsprobleme, hat aber kein Sexual und Urologistudium hingelegt, sondern in einem anderen Fach studiert. Die Artikel sind aber so gut recherchiert und praxisnah geschrieben, dass jeden Monat mehrer tausend Leser davon enorm profitieren, nämlich ihre Erektionsprobleme in den Griff zu bekommen. Oder, um ein anderes bekanntes Beispiel zu nennen, der studierte Philosoph Richard D. Precht, der mittlerweile Bestseller zu Veganismus und die digitale Gesellschaft geschrieben hat, und darüber breit in Talkshows berichtet.

      Wenn jemand für ein Thema glüht, und es als seine Berufung ansieht, darüber zu schreiben, ist er mir zehn Mal lieber als ein trockener Theoretiker, und ich glaube, das geht vielen heutzutage so… was nicht heißt, dass es da draußen Leute gibt, die sich erlauben, zu allen möglichen was zu schreiben, schnell hingeworfen, um schnell Umsatz / Leser usw zu generieren…Doch zu denen zähle ich mich nicht, was man schon an den Umfang meiner Artikel und auch den zeitlichen Abständen zum Teil erkennen kann ( mitunter sitze ich 2 Wochen an so einem Artikel).

      Ich finde deinen Einwand berechtigt und kann deine „Sorgen“ nachvollziehen.

      Doch wie bei allem im Leben muss und sollte man hier genauer hinschauen, differenzieren, und nicht alle Blogger als „unseriöse Hobbypsychologen“ abstempeln. Deshalb die etwas längere Antwort.

      viele Grüße, Oliver

      … das aufgeführte Beispiel mit den Augenbraunen, was ich noch nicht wusste, finde ich auch krass und völlig überzogen, und ganz sicher will ich solche Tendenzen mit meiner Arbeit NICHT weiter vorantreiben, ganz im Gegenteil sogar.

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