15 ultimative Empfehlungen, wie du ganz sicher NIE dein eigenes Leben leben wirst.

Vorwarnung: der nachfolgende Beitrag ist durchaus provokant und zynisch!

Er ist definitiv mein bisher provokantester.
Vorab ein kleines sorry von mir, falls ich dir vor den Kopf stoße. Es ist so gewollt.
Falls du womöglich schnell gereizt und aggressiv bist, lies besser nicht weiter.

Am Ende des Beitrages könntest du irritiert sein.
Oder sogar wütend? Auf mich? Dich?

Ich gehe das Risiko ein.
Und du offensichtlich auch.

Insbesondere hochsensibel veranlagte Menschen besitzen oft diese tiefe Sehnsucht in sich, einem tieferen Sinn im Leben zu finden.

Wir geben uns nicht mit der Norm und dem Selbstverständlichen zufrieden.
Wir hinterfragen und suchen unsere eigenen Antworten.

Vielleicht geht es dir auch so – vielleicht aber auch nicht?

Denn meistens funktioniert es doch sowieso nicht. Das mit den eigenen Antworten und Wegen.

Flüstert uns zumindest die Mehrheit zu: die Eltern, die Kollegen, der Nachbar, der Onkel, die Freunde. Solchen Hirngespinsten nachzugehen, wie „seinem Herzen und seiner Leidenschaft zu folgen“, oder „einen sicheren Job zu verlassen, um das zu tun, was man liebt.“

Nur etwas für Träumer und Spinner, Lebenskünstler, die alle unter der Brücke landen. Oder in der Fußgängerzone.

Schließlich kann heutzutage ja nicht jeder von seiner Passion und Leidenschaft leben.

Womöglich sogar noch frei und ortsunabhängig arbeiten. Nein, das geht schon mal gar nicht.

Tsss. Wo kämen wir denn da hin?
Das gab es ja noch nie.

Natürlich hat die Allgemeinheit sofort viele Argumente parat, warum das nicht funktionieren kann.

Meistens auch echte „Fallbeispiele“ aus dem erweiterten Bekanntenkreis, die alle mit ihren Träumen gescheitert sind.

Damit dir all dies nicht passieren kann, habe ich für dich 15 ultimative Empfehlungen zusammengetragen, damit du jederzeit der Norm entsprichst, auf Nummer sicher gehst und dein Leben glücklich bis ans Ende deiner Rententage verbringen kannst.

Am besten sofort einprägen oder noch besser:
Ausdrucken und neben den Badezimmerspiegel hängen.

Geh kein Risiko ein. Sicher ist nicht, nicht wahr!

 

1. Mach das, was alle tun

Das ist ganz einfach. Nicht anecken. Nicht nachfragen. Nicht zweifeln. Keine eigene Meinung. Kein eigener Weg. Nur abnicken. Einfach dem Schwarm folgen. Kann jeder.

2. Schaue viel fern und lies täglich die Bildzeitung

So bist du immer auf dem aktuellen Stand, was die Masse denkt und fühlt. Über was sie redet. Du hast immer ein Gesprächsthema: welcher Bauer gerade welche Frau gefunden hat und welcher Nachbar gerade dem anderen den Kopf eingeschlagen hat. Bist in jedem Small-Talk-Kreis dabei. Du gehörst dazu und wirst akzeptiert. Easy.

3. Schleppe dich von Wochenende zu Wochenende

Du musst alles daran setzen, deine Arbeitswoche zu vergessen. Am besten schon am Freitagabend. Mach Party, und zwar richtig. Und vergiss den Alkohol nicht, der muss in Strömen fliessen. Sonst wirkt es nicht bis zum nächsten Montag.

4. Entspreche den Erwartungen deines Umfeldes

Deine Eltern wollen das du Abitur machst, um später BWL studieren zu können? Tue es. Vergiss schnell deine Träumereien, etwa von Schreiben, Tanzen oder Malen. Lerne was Sicheres und Anständiges. Deine Kollegen machen jede Woche unbezahlte Überstunden, müssen von ihren Vorgesetzten zu Urlaubstagen regelrecht gezwungen werden und sind grundsätzlich an freien Tagen erreichbar? Mache es ihnen nach, dann erfüllst du alle Erwartungen.

5. Jammere viel, ändere aber nichts

Erzähle jeden Tag deinen Kollegen in der Pause, dass du schon länger mit Brustschmerzen auf die Arbeit gehst. Jammere über deine lauten Nachbarn, der verspäteten Bahn und deinen unachtsamen Partner. Jammere auch über das Wetter, den Stau auf der Autobahn und Angela Merkel. Jammere viel und ausgiebig, aber denke ja nicht daran, irgendetwas zu ändern.
Sei vorsichtig: Dies könnte der erste Schritt in ein neues Leben sein (Gefahr!)

6. Übernimm keine Verantwortung – weder für Dich noch für andere

Am besten ist es, du schiebst jegliches Fehlverhalten und Verantwortung auf andere ab. Auf den Chef, Kollegen, Freund, Partner, Politiker, der Gesellschaft und der Weltverschwörung. Du bist dann optimal vor dir selbst geschützt, brauchst nach keiner Eigenverantwortung zu suchen. Übernimm keine Verantwortung für dein Leben, deine Mitmenschen und die Umwelt.

7. Sag dir immer wieder: Früher war alles besser

Die guten alten Zeiten, wer kennt sie nicht aus Erinnerung und Erzählung. Die Parties, die Politik, die Frauen, die Urlaube, die Arbeit, das Zusammenleben, die Preise – es war früher einfach so vieles besser. Schade, dass es noch keine Zeitmaschinen gibt. Schwupp, zurück in die goldenen sechziger Jahre und schon wären deine heutigen Probleme gelöst. Ob sich das unsere Großeltern vor fünfzig Jahren auch gesagt haben?

8. Sei Undankbar. Halte das, was du täglich hast, für vollkommen selbstverständlich.

Ist doch scheißegal, ob alle fünf Sekunden in der Welt ein Kind an Unterernährung stirbt. Dafür kannst du doch nichts. Du hast es wirklich nicht gut: stetig steigende Steuern und Kosten, der Staat zahlt immer weniger, die Gehälter steigen seit Jahren nicht mehr, die Hecke vom Nachbarn ist fünf Zentimeter höher als erlaubt. Wen interessieren da die vollen Regale im Supermarkt, die Tonnen von Lebensmitteln, die täglich weggeschmissen werden und das keiner auf der Straße vegetieren muss?!
Klar, in vielen anderen Ländern der Welt herrschen weitaus schlechtere Zustände – aber darüber denkst du lieber nicht nach.

9. Gib viel Geld für Autos, Kleidung und Technik aus. Bilde dich nicht weiter und lies wenig.

Selbstredend, dass du Schulden für dein neues Auto und dem neuesten Tablet machst. Das neue Iphone hast du dir schon sechs Monate vor Verkaufsstart reserviert. Das macht man(n) doch heute so. Du befindest dich schließlich im Informations- und Technikzeitalter. Wenn es darum geht, in dich und deine geistige Entwicklung zu investieren, winkst du ab: „Kann ich mir nicht leisten diese Seminare“. Lesen von Ratgebern und Sachbüchern ist brandgefährlich und kostet wieder Geld. Insbesondere sei vor dem Anti-Ratgeber Anleitung zum Unglücklichsein“* gewarnt.

10. Sag dir immer wieder: Es gibt nur diesen einen Weg. Er ist alternativlos

Ausbildung, 45 Jahre in einem aufreibenden und langweiligen Job schuften, irgendwann ab 65 Jahren in den Ruhestand und kurze Zeit später aufgrund der Abnutzung der letzten Jahrzehnte in die Kiste fallen. So haben es schon deine Eltern, Großeltern und Ur-Großeltern gemacht. So ist das Berufsleben nun mal. Gibt es eine Alternative? Nein! Noch Fragen?

11. Lästere so oft wie möglich über andere

Das beruhigt ungemein dein Gewissen. Lästere über Aussteiger, Mutige, Querdenker, Faulenzer, Schmarotzer und Träumer. Über alle, die anders sind als du. Bleibe unbedingt dabei. Du könntest ansonsten mit deinen verborgenen Zweifeln und Sehnsüchten in Berührung kommen. Insgeheim könntest du gar neidisch werden. Also bleibe lieber beim Lästern.

12. Verbringe viel Zeit mit Menschen, die dich herunter ziehen

Dein Umfeld hat einen starken Einfluß auf dich. Achte also darauf, dass niemand in deiner Nähe ist, der es gewagt hat, es anders zu machen, der mutig genug war, seinen eigenen Weg zu gehen. Von dem du sogar etwas lernen kannst.

13. Vertage deine Träume und Ziele auf später. Der richtige Zeitpunkt ist noch nicht da

Die langersehnte Weltumradelung? Einmal auf dem Jakobsweg in Nordspanien wandern? Der Traum einer Alpenüberquerung seit Kindheitstagen? Eine eigene Biofarm? Der Segelturn im Mittelmeer? Jetzt, mitten im Berufsleben, wäre nicht der richtige Zeitpunkt dafür. Hat alles Zeit bis später. In etwa ab deinem 65. Lebensjahr. Dann hast du deine sichere Altersrente und einen kaputten Körper.

14. Setze dir keine Ziele. Du könntest enttäuscht werden

Ist ja alles schön und gut mit diesen Träumen und Zielen. Das Problem dabei: Es kann ja sein, dass du sie nie erreichst? Nein, du bist kein Pessimist, sondern nur ein Realist, der nicht wild herum träumt. Du wappnest dich lediglich vor einer großen Enttäuschung. Bevor dir dies also passiert, lass das lieber mit den Zielen und erwarte stets das Schlechteste vom Leben.

15. Das wichtigste zum Schluss: Mache weiter wie bisher

Komme nach dem Gelesenen ja nicht auf den Gedanken, dein Leben in Frage zu stellen. Vergiss am besten auch ganz schnell diesen Artikel! Mache einfach weiter wie bisher, und du wirst ganz sicher nie dein eigenes Leben leben.
Herzlichen Glückwunsch. Du hast alles richtig gemacht!

 

Lebst du schon oder wirst du noch gelebt?
Ich freue mich auf deine Antwort!

 

 

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PPS: Ich verrate dir etwas. Es hat mich heute ein wenig Überwindung gekostet, auf Veröffentlichen zu drücken.

 

Inspiriert durch Markus Cerenak: Die 29 Gesetze des Hamsterrades

Foto: unsplash.com

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Veröffentlicht von

www.simplyfeelit.de

Hi, ich bin Oliver: Blogger & Autor & Querdenker. Nach einer dreijährigen beruflichen Auszeit und den anschließenden Orientierungs- und Anpassungsschwierigkeiten, weiß ich heute, wie ich leben möchte: Frei und Selbstbestimmt. Und im Einklang mit meiner sensiblen & kraftvollen Männlichkeit. Ich schreibe über Beziehungen, Mann-Sein, Hochsensibilität, Minimalismus und Persönlichkeitsentwicklung.

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7 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Hi,
    ich bin irgendwie über Twitter auf Deinen Blog und diesen Beitrag gestossen und ich dachte mir, soviel Mut muss doch mit einer Antwort belohnt werden.
    Leider fällt meine Antwort dann aber nicht so aus, wie Du es Dir jetzt vielleicht erhoffst: Du hast mit jedem einzelnen Punkt auf der Liste recht. Natürlich sollte man nur das machen, womit man sich ganz und gar komplett zufrieden fühlt. Man muss nicht mit der Masse rennen und man muss mit Sicherheit auch nicht das Denken, Sagen, Tun, was alle anderen machen, aber: Wie bitte schön soll man sich denn finanzieren, wenn man gerade beschließt den Jakobsweg zu wandern oder ein Jahr um die Erde zu segeln? Wie soll man seinen Kindern die vielgehasste, dennoch nötige Schulbildung ermöglichen, wenn man gerade zugunsten seines leider wenig oder gar kein Geld einbringenden Traumjobs knapp bei Kasse ist? Du sagst jetzt, dass unser Schulsystem kostenlos ist, ich kann das regelrecht hören. Dazu kann ich nur sagen, dass mein Sohn in der 5.ten Klasse nach Hause kam und von mir verlangte, dass ich in sofort für die Hausaufgaben an den PC lassen müsste. Auf Nachfrage kam dann sogar noch, dass er sich in PowerPoint einarbeiten müsste, weil er ein Referat damit halten sollte. Ich dachte, er veralbert mich, aber schlussendlich hatte ich seinen Lehrer am Telefon, der allen Ernstes der Meinung war, für eine vernünftige Schulbildung müssten Eltern schon etwas investieren und warum ich Sohnemann noch keinen eigenen PC gekauft hätte, wollte er auch noch wissen.
    Wie gesagt, ich bin komplett Deiner Meinung, halte das, was wir alle tun sollten, aber für absolut undurchführbar und illusorisch.
    Es sei denn, man schläft gerne unter der Brücke und wühlt in Mülltonnen nach seinem Abendbrot.
    Ich bin übrigens nach dem Lesen dieses Beitrags weder auf Dich noch auf mich wütend. Das Leben ist einfach nicht so wie es sein sollte

  2. Hallo Oliver,

    guter Artikel – für den provokanten Effekt hättest du allerdings deine einleitenden Worte weglassen müssen – aber das ist wieder typisch hochsensibel: wir können keiner Fliege was zu Leide tun 😉

    Zu Punkt 11 fiel mir sofort ein Zitat ein – Eleanor Roosevelt sagte einmal:

    „Great minds discuss ideas;
    Average minds discuss events;
    Small minds discuss people.“

    In diesem Sinne dir noch einen schönen Abend und viele Grüße,
    Julia

    • Hi Julia,

      hiii, da ist was dran mit der keiner Fliege was zu Leide tun.

      Beim nächsten provokanten Artikel bin ich mutiger, im Sinne von dem Weglassen der einleitenden Worte 😉

      Dein Zitat finde ich klasse und absolut passend zu Punkt 11.

      Danke für dein Feedback und dir eine tolle Zeit.
      liebe grüße
      Oliver

  3. Hallo Oliver,

    super Artikel – hat echt Spaß gemacht Deine Ausführungen zu lesen. Ich persönlich finde Punkt 7 sehr schmeichelhaft. Die 60-er Jahre waren wirklich goldig – z.B. bin ich in diesem tollen Jahrzehnt geboren. Ich denke jede Zeit hat ihre ganz eigenen Höhepunkte und die „guten alten Zeiten“ sind nun mal die besten.

    Ansonsten finde ich es auch sehr Schade, dass viele Menschen mit dem Strom schwimmen, nichts hinterfragen, vieles einfach hinnehmen, weil es irgendwo steht und kaum noch eine eigene Meinung haben. Und selbst wenn sie eine eigene Meinung haben, fehlt den meisten der Mumm sie auch zu vertreten.

    Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg.

    Herzliche Grüße
    Anja Maschlanka

    • Hi Anja,

      herzlichen Dank für deinen Kommentar.

      Kann jeder deiner geschriebenen Zeilen nur zustimmen 😉

      Auch dir weiterhin viel Erfolg

      Liebe Grüße
      Oliver

  4. Hallo Oliver,
    ich weiß gar nicht so recht wie und wo ich anfangen soll.
    Ich glaube seit einiger Zeit, auch eine „HSP“ zu sein (23 Deiner Fragen habe ich mit „ja“ beantwortet) und habe dazu einig Bücher gelesen.
    Am Anfang war es wie eine Befreiung festzustellen, dass all meine Macken, Ängste, Empfindlichkeiten…. darin eine Erklärung fanden.
    Aber so richtige Hilfe konnte ich noch nicht dadurch finden.
    Ich habe immer stärker das Gefühl, dass mein Leben durch diese Veranlagung immer schwieriger wird.
    Z.b. entwickele ich immer größere soziale Ängste: ich habe Angst vor jeder Art von Einladungen, Verabredungen, Terminen außerhalb meines Alltages, etc…
    Anfangs habe ich mich noch „gezwungen“ , weil, ich ja „normal“ sein wollte. Aber inzwischen geht dieser Schuss nach hinten los. Wenn ich mich selbst überzeugen will, das ich das schon schaffen werde, reagiert mein Körper schon selbständig und entwickelt Krankheiten, damit ich einen Grund habe, abzusagen ( Migräne, Erkältungskrankheiten, Magen-Darmprobleme).
    Und so wird jede Verabredung, Einladung….. zum Spiessrutenlauf.
    Ich könnte ewig so weiter schreiben und von den Beeinträchtigungen erzählen, die mich sehr belasten.
    Aber ich habe auch keine Lust hier so rumzujammern, da ich, wenn ich mich „sicher“ fühle, ein eher lebenslustiger Mensch bin.
    War schön, sich dies erstmal von der Seele zu schreiben,
    herzliche Grüsse,
    Annette

    • Liebe Annette,

      herzlichen Dank für deine offenen Worte. Ja, es erstmal niedergeschrieben zu haben, hilft meistens (auch bei mir).

      Dich mit dieser neuen Erkenntnis über dich vertraut zu machen, kann etwas dauern. Du solltest dabei bedenken, dass du bzw. deine Überzeugung jahrelang davon ausgegangen ist, dass mit dir „etwas“ nicht in Ordnung sei. Und nun fängst du erst ganz neu damit an, dich mit deiner Veranlagung auseinanderzusetzen, die natürlich Licht und Schattenseiten mit sich bringt.

      Fürs Erste kann ich dir nur empfehlen, dich nicht zu überfordern. In deinem Fall vorerst nur diese Termine anzunehmen, wo du dich von der Umgebung und den Menschen her wohlfühlst. (Reizüberflutung, Gesprächsthemen etc.) Auch dein Umfeld muss sich an dein neues Selbstverständnis gewöhnen. Hierbei kannst du dich gleichzeitig im liebevollen Abgrenzen (Nein, danke) üben, was für jeden HSP eine fortwährende Übung darstellt. Es kann auch sinnvoll sein, dein Umfeld über deine besondere Veranlagung und Reizintensität zu informieren, in Form von Gesprächen, Büchern oder der Empfehlung dieses Blogs 😉

      Zum weiteren Verständnis kann ich dir die Bücher von Georg Parlow, Sylvia Harke und Ulrike Hensel empfehlen. Alle selbst HSP, die über den Umgang mit Hochsensibilität in all ihren Ausprägungen schreiben.

      Und letztlich ist es auch immer sinnvoll zwischen einer natürlichen Veranlagung und etwaigen alten Ängsten zu differenzieren (siehe Artikel: HS und Ängste und Traumata). Und sich eventuell ein Coaching oder einen Therapeuten zur Unterstützung zu holen.

      Übe dich in Geduld und Selbstmitgefühl!

      Alles Liebe
      Oliver

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