Fotoimpressionen: Wanderung von Bartholomäberg zum Rellseck

Wann warst du das letzte Mal in den Bergen wandern?

Die meisten Hochsensiblen lieben die Natur. An abgelegenen und schönen Plätzen können wir auftanken, abschalten, loslassen. Unser überreiztes Nervensystem zur Ruhe kommen lassen, eine Reizüberflutung verarbeiten.

So auch bei mir. In der Natur kann ich einfach am besten abschalten. Mein ständiges Grübeln kommt zur Ruhe. Für einige Stunden kann ich meine ewig lange To-Do-Liste vergessen. Ob Radfahren, Joggen, Wandern oder mir einfach ein schönes Panorama anschauen – jedes Mal fühle ich mich danach geerdeter, befreiter, entspannter. Der Knoten im Kopf wird gelöst.

Leider kamen diese „Mini-Auszeiten“ in letzter Zeit viel zu kurz bei mir: E-Book schreiben, E-Book veröffentlichen, Behördenkram, tausend Projekte im Kopf, schon seit einigen Wochen fühle ich mich ziemlich überreizt und überfordert. Ich musste mich an meine eigene Texte erinnern: Selbstfürsorge, Grenzen ziehen, Nein sagen, Ruhephasen einbauen, nichts tun, auf mein inneres Kind hören.

Es wurde also höchste Zeit für eine Mini-Auszeit im Rahmen meiner Möglichkeiten. Und gestern war es endlich soweit! Seit 1,5 Jahren besitze ich kein Auto mehr. Im Großen und Ganzen kann ich damit gut leben, komme mit den öffentlichen Verkehrsmitteln (fast) überall hin. Die Anbindungen hier am Bodensee sind ganz gut und ich besitze mittlerweile ein Jahres-Abo. Das spart Geld, Nerven (Stau, Parkplatz) und CO2-Ausstoß.

Für meine geplante Tour am gestrigen Tag brauchte ich aber ein Auto. Weil ich endlich mal in die Berge wollte, von denen es hier rund um den Bodensee ja einige gibt. Die Anreise mit dem ÖVN wäre zu kompliziert und auch zu teuer gewesen. Nach einigem recherchieren entschied ich mich für das Vorarlberg in Österreich. Genauer gesagt für das unter Wanderern sehr beliebte Montafon*. Und da ich seit 6 Wochen Mitglied in einem Car-Sharing-Verband bin, war das „Autoproblem“ auch gelöst.

Gestern Morgen um 9 Uhr stieg ich in meinen reservierten Kleinwagen in Konstanz-Wollmatingen und los ging es bei strahlendem Sonnenschein in Richtung dem kleinen Dorf Bartholomäberg (1087 m) in Vorarlberg, dem Ausgangspunkt für meine rund 7,5 km lange Wanderung auf den Rellseck (1483 m).

Es war herrlich, und ganz sicher nicht meine letzte Bergwanderung, auch wenn die 400 Höhenmeter anstrengender waren als gedacht. Doch bekanntlich sagen ja Bilder mehr als tausend Worte. Meine Tour in Bildern. Viel Spaß!


 

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Ausgangspunkt der Wanderung: Die Kirche von Bartholomäberg

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Bartholomäberg: verstreutes Bergdorf über den Ausgang des Silbertals

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Wie in alten Zeiten: Typische Holzhütte im Montafon.

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Geschafft! Auf dem Rellseck (1483 m): Verschwitzt & erschöpft, aber glücklich. Eine unglaubliche Stille herrschte da oben.

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Blick auf die Vandanser-Steilwand vom Gipfel

Bergpanorama des zentralen Rätikons (in den Sommermonaten hat ein Alpengasthof geöffnet)

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Ausblick in den Wallgau und auf Bludenz

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Der Abstieg zurück nach Bartholomäberg erfolgte über den Fritzensee

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… und über schmale Wiesenpfade inmitten frühlingserblühter Alpenhänge.

Veröffentlicht von

www.simplyfeelit.de

Hi, ich bin Oliver: Blogger & Autor & Querdenker.

Nach einer dreijährigen beruflichen Auszeit und den anschließenden Orientierungs- und Anpassungsschwierigkeiten, weiß ich heute, wie ich leben möchte: Frei und Selbstbestimmt. Und im Einklang mit meiner sensiblen & kraftvollen Männlichkeit.

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2 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Dazu lässt sich etwas von Hermann Hesse hinzufügen, Oliver, erfolgt am Bodensee 1912:

    „Die Landschaft des Untersees wird mir zeitlebens fehlen,
    es sprechen an wenigen Orten so stark wie hier zu jedem Fenster herein
    See und Wald, Himmel und Wiese zu mir.“

    Herrliche Fotos, die du gemacht hast,

    Cornelia

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