Liebster Blog Award: Meine Antworten auf die 11 Fragen

Letzte Woche wurde ich von Lena von Kraftort Rohkostküche für den Liebster Blog Award nominiert. Ich muss gestehen, im ersten Moment wusste ich gar nicht, worum es dabei geht. Umso mehr hat es mich aber gefreut. Ich danke Lena noch einmal recht herzlich für die Nominierung.

Also habe ich ein wenig recherchiert. Der Liebster Blog Award“  ist eine Art Blogparade und eine kreative Win-Win-Aktion, bei der Blogger andere Blogger nominieren, mit dem Ziel, ihre Blogs bei beiden Leserschaften und auch darüber hinaus bekannter zu machen. Außerdem lernt der Leser (also Du) den Mensch hinter dem Blog etwas näher kennen.

Teil dieser Aktion ist es, Fragen zu beantworten, die der Blogger, der einen nominiert hat, sich ausdenkt.

Lena hat mir elf Fragen gestellt, die ich hier nun gerne beantworte:

1. Was hat sich in deinem Leben durch das Bloggen verändert?

Nach vier Monaten doch schon einiges, muss ich sagen. Durch das Schreiben und Auseinandersetzen mit dem Thema Hochsensibilität hat sich mein eigenes Selbstverständnis und Wohlbefinden enorm gesteigert. Ich kann mich mit meinen „Launen“ besser annehmen, lerne stetig mich besser abzugrenzen im Falle einer Reizüberflutung und kann mittlerweile ganz gut zwischen meiner physiologischen Anlage und meinen alten Ängsten differenzieren.  Außerdem habe ich in den letzten Wochen viel über das Thema integrale Männlichkeit gelesen und gelernt. Die überwiegend positiven Rückmeldungen meiner Leser beglücken mich immer wieder aufs Neue und geben mir interessante Impulse und neue Sichtweisen. Ich kann immer besser meiner Intuition vertrauen, habe Kontakt zu anderen Bloggern aufgenommen und in mir wächst immer mehr der Wunsch, dass Schreiben und das Bloggen zu einer hauptberuflichen Tätigkeit auszubauen.

2. Wenn für dein Einkommen gesorgt wäre, was würdest du tun?

Die Frage ist schnell beantwortet: genau das, was ich gerade tue (nämlich bloggen), nur mit viel weniger finanzieller Sorgen und noch mehr kreativen Ideen. Außerdem würde ich viel mehr reisen und das Schreiben und das Reisen viel stärker verbinden. Die Welt ist groß und bunt – und das Leben wohl ziemlich einmalig. Ich würde mich auch mehr sozial und ehrenamtlich engagieren. Ich bin schon seit Jahren ein Befürworter des Bedingungslosen Grundeinkommens – insofern habe ich mir diese Frage schon oft gestellt.

3. Was hattest du als Kind für Träume und inwieweit stimmen die mit deinem jetzigen Leben überein?

Hmm, gute Frage. So genau weiß ich das gar nicht mehr, mit dem Träumen als Kind. Ich erinnere mich, dass ich mal Elektriker werden wollte, dies aber aufgrund einer angeborenen Farbschwäche relativ schnell abgehakt war. Ich weiß nur, dass ich jahrelang auf der Suche war und ich sehr oft nicht wusste, was überhaupt meine Träume sind. Ich wusste relativ früh in meinem Berufsleben, was ich nicht mehr machen wollte: abhängig sein und jeden Tag das Gleiche tun. Was ich heute mache, fühlt sich aber schon sehr nach so etwas wie einem „Traumleben“ an. Der sich gleichzeitig immer weiter entwickelt.

4. Was isst du am liebsten?

Spaghetti mit Basilikumpesto – ein Klassiker – der immer geht. Einen lecker angemachten Blattsalat mit frischen Champignons. Kürbiscremesuppe. Und ansonsten: Querbeet durch die vegetarische und vegane Küche – von Aufläufen bis zum Nachtisch – ausser Tomatensalat, weil Tomaten mag ich gar nicht.

5. Wo oder was ist für dich Heimat?

Da ich schon durch verschiedene Länder gereist bin, in den letzten zwei Jahren zweimal umgezogen bin, ist das gar nicht so leicht zu beantworten. Früher habe ich immer gesagt, wo ich mich gerade aufhalte, das ist meine Heimat. Doch das finde ich mittlerweile etwas abgedroschen. Heimat ist für mich heute: Ein Ort, mit lieben und verständnisvollen Menschen in der Nähe, viel Ruhe, viel guter Energie, nicht weit ins Grüne, ins Wasser und in die Berge. Insofern habe ich mit der Bodenseeregion gerade eine gute (Wahl) Heimat gefunden.

6. Wer oder was inspiriert dich momentan am meisten?

Der Film „Interstellar„. Ein episches Meisterwerk und ein Meilenstein im Sciene-Fiction-Genre.
Zweimal gesehen und jedes Mal zu Tränen gerührt.

Das Buch „Männlichkeit leben. Die Stärkung des Maskulinen.
Mein erstes Männerbuch nach 36 Jahren – wurde auch Zeit.

Der Blogger Patrick von Healthy Habits. Ein introvertiert veranlagter Mensch wie ich, der seine Berufung gefunden hat und sich selbst treu geblieben ist. Und ein ehemaliger digitaler Nomade, der nach drei Jahren wieder sesshaft wurde und einen wichtigen kritischen Blick auf diesen Lifestyle wirft.

7. Welche 3 Worte beschreiben dich am besten?

Tiefgründig – Nachdenklich – Neugierig.

8. Wenn du noch einen Blog aufmachen würdest, worüber würde er handeln?

Puuhh. Ich bin ja schon mit diesem hier gut beschäftigt. Ich denke, am ehesten wohl über vegane und gesunde Ernährung, weil ich mich damit gerade viel beschäftige. Und über die vegane Lebensweise nach wie vor viele Vorurteile und Klischees in der Bevölkerung herumschwirren – ähnlich wie bei dem Thema Hochsensibilität.

9. Welches Tier wärst du?

Eine Katze. Den ganzen Tag entweder essen, in der Natur herum spazieren oder in der Ecke liegen und dösen. Katzen sind Einzelgänger – auch damit kann ich mich gut anfreunden. Und ich würde gerne die Welt aus Sicht einer Katze mal sehen.

10. Was ist dein persönlicher Kraftort?

Das Wasser. Oder eher gesagt, am Wasser zu sitzen, mit einer großen Weite über den Horizont. Gott sei Dank gibt es hier am Bodensee viele solcher Plätze, mit Fernblick auf die Alpen, zum Beispiel in Überlingen, Langenargen, Lindau und einigen mehr.

11. Wie gehst du damit um, wenn etwas in deinem Leben nicht so funktioniert, wie du es dir vorstellst?

Tja, ertappt. In der Vergangenheit hat mich solch eine Situation meist frustriert und noch mehr geärgert. Oftmals wollte ich es eben nicht akzeptieren, wenn etwas nicht nach meiner Vorstellung funktioniert hat. Der Perfektionismus lässt grüßen. Heute versuche ich es einfach zu akzeptieren. Auch dabei hilft mir das Annehmen meiner sensitiven Ader sehr. Ich muss nicht perfekt sein. Und ich muss nicht alles kontrollieren. Das Leben ist zu groß und komplex, als dass es von so einem kleinen Ego kontrolliert werden könnte (oder möchte). Kurz: ich spüre den Frust (oder Wut), beobachte mich dabei, schaue ob ich noch etwas ändern kann und versuche den Rest Gott  zu überlassen. Gelingt mal mehr, mal weniger – wie wohl das ganze Leben.


 

Hier nun meine nominierten Blogger:

  1. Carolin von alles ist möglich
  2. Anja von inspirisiert
  3. Corinna von yogi inside
  4. Maxim von magic buttons

 

Meine 11 Fragen an euch:

  1. Warum hast du mit bloggen angefangen?
  2. Hast du ein Morgenritual (z.b. Yoga, Meditation, Morgenseiten schreiben u.a.)?
  3. Was machst du, um in die richtige Schreibstimmung zu kommen – in den „Flow“?
  4. Was tust du für deine seelische und körperliche Ausgeglichenheit?
  5. Wie gehst du mit unangenehmen oder „schlechten“ Gefühlen um?
  6. Was macht für dich einen guten Blogbeitrag aus?
  7. Welches Buch hat dich am meisten geprägt? Inspiriert?
  8. Was bedeutet für dich Lebensfreude?
  9. Welchen Ort oder welches Land möchtest du unbedingt in diesem Leben noch besuchen?
  10. Deine größte Schwäche?
  11. Hast du Vorbilder, die dich als Mensch und Blogger inspirieren und faszinieren? Warum?

 

 Die Regeln für den Liebster Blog Award:

  • Danke der Person, die dich für den Liebster Award nominiert hat und verlinke den Blog dieser Person in deinem Beitrag.
  • Beantworte die 11 Fragen, die dir der Blogger, der dich nominiert hat stellt.
  • Nominiere drei bis elf weitere Blogger für den Liebster Award.
  • Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für deine nominierten Blogger zusammen.
  • Schreibe diese Regeln in deinen Artikel zum Liebster Award, damit die Nominierten wissen, was sie tun müssen.
  • Informiere deine nominierten Blogger über die Nominierung und deinen Artikel.
  • Kopiere und speichere das Logo vom Award, damit du es auch verwenden kannst

 

Veröffentlicht von

www.simplyfeelit.de

Hi, ich bin Oliver: Blogger & Autor & Querdenker. Nach einer dreijährigen beruflichen Auszeit und den anschließenden Orientierungs- und Anpassungsschwierigkeiten, weiß ich heute, wie ich leben möchte: Frei und Selbstbestimmt. Und im Einklang mit meiner sensiblen & kraftvollen Männlichkeit. Ich schreibe über Beziehungen, Mann-Sein, Hochsensibilität, Minimalismus und Persönlichkeitsentwicklung.

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5 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Vielen Dank Oliver für die Nominierung.
    Du hast die Fragen echt interessant gestellt – da mach ich tatsächlich mit.

    Übrigens, du hast die Fragen echt toll beantwortet. Interessant mal etwas anderes über dich zu erfahren.

    Liebe Grüße
    Corinna

    • HI Corinna,

      toll, dass freut mich, dass du dabei bist. Bin auch schon sehr gespannt auf deine Antworten!

      Ja, habe mir beim Beantworten meiner Fragen auch Zeit gelassen und sie nicht schnell aus der Hüfte geschossen. 😉

      Liebe Grüße
      Oliver

  2. Hallo Oliver,
    schön, dass du bei meiner Nominierung teilgenommen hast und die Fragen so toll beantwortet hast. Echt interessant und allein deswegen hat es sich gelohnt 🙂
    Ich wünsche dir weiterhin alles Gute beim bloggen, kreieren und Sein.
    Liebe Grüsse,
    Lena

    • Hey Lena,

      ja, hat mir auch mehr Spass gemacht als anfangs gedacht 🙂

      Danke noch mal für deine Nominierung. Dir auch weiterhin alles Gute beim Bloggen und sonst!

      liebe Grüße
      Oliver

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