Jahresrückblick 2016: Ein Jahr der beruflichen Erfolge und der persönlichen Reifung

Welche positiven Entwicklungen hast Du im Jahr 2016 durchlaufen?

Hier ist er wieder. In gewohnter Tradition. Mein Rückblick auf das vergangene Jahr. Nachdem ich beim letzten Jahresrückblick über sehr persönliche Ereignisse berichtet hatte, wie einer Kündigung oder dem Kennenlernen einer Frau, möchte ich den Schwerpunkt heuer auf berufliche Erfolge legen – und auf persönliche Reifungsprozesse.

Ein weiteres Jahr ist vergangen. Und was für ein Jahr das war! Was liegt da näher als das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen. „Ein weiterer dieser alljährlichen, langweiligen Rückblicke, mit all den Katastrophen des Jahres“, stöhnst du vielleicht gerade. Falls du diese aus Funk und Fernsehen meinst, kann ich dir nur beipflichten. Leider gab in diesem Jahr jede Menge Katastrophen, Kriege, Zerstörung und Leid in der Welt.

Deshalb möchte ich mich in diesem Rückblick auf berufliche wie persönliche Erfolge konzentrieren. Es war das erste Jahr meiner Selbständigkeit als Autor und Blogger. Ich möchte dich an meinen beruflichen Erfolgen und persönlichen Reifungen teilhaben lassen und bin ebenso neugierig auf deine. Und ich möchte dir danken! Wenn du magst, kannst du am Ende des Artikels von deinen Erfolgen in diesem Jahr berichten und sie in den Kommentaren mit uns allen teilen.

Reden wir nicht lange herum und legen los: Mein Jahr 2016 in ganz persönlichen Erinnerungen und Bildern.

Januar – März

Der sanfte Krieger

Winterzeit. Die ersten drei Monate des Jahres waren vollständig geprägt vom Schreiben an meinem ersten Buch: Der sanfte Krieger. Es war mein erster Schreibprozess in dieser Länge und Intensität. Ich benötigte meine ganze Aufmerksamkeit und Kraft für dieses Projekt. Deshalb zog ich mich weitestgehend vom „Tagesgeschäft“ zurück, veröffentlichte wenig bis gar keine Blogartikel und machte nur das Nötigste auf meinen Social-Media-Kanälen. Dieser Schreibprozess verlangte einiges von mir ab. Ich erlebte Schreibblockaden, Momente der Frustration, Wut und Zweifel. „Werde ich es jemals zu Ende kriegen“, fragte ich mich mehr als einmal. Gleichzeitig erlebte ich aber auch Momente der tiefsten Versunkenheit in eine andere Welt, in der Welt der Sprache und des Flow. Heute würde ich sagen, dass der Prozess des Schreibens mit dem Prozess des Lebens vergleichbar ist: Ein stetiger Wandel der Umstände, ein permanenter Wechsel von Höhen und Tiefen. Von Glückseligkeit und Resignation, von einer subtilen Freude und leisen Zweifeln. Und einem tiefen Gefühl der Dankbarkeit und Zufriedenheit, wenn man, egal ob ein Buch oder ein Leben, es vollendet und gemeistert hat.

In dieser Zeit begann ich auch regelmäßig in eine monatliche Männergruppe nach Konstanz zu gehen.

April – Juni

Frühlingszeit. Am 11. April war es endlich soweit: Der sanfte Krieger kam als eBook* in den Onlinehandel. Ich hatte es tatsächlich geschafft, war geschafft, aber auch überglücklich und ein wenig stolz auf mich.

Am 30. April unternahm ich meinen ersten Ausflug ins wunderschöne Montafon*. Meine erste Wanderung auf über 1.000 Meter von dem malerischen Ort Bartholomäberg aus. Nach diesem Tagesausflug bin ich total auf dem Geschmack gekommen, die Berge hatten mich verzaubert. Weitere, mehrtägige Bergwanderung sollten in diesem Jahr folgen.

Kirche in Bartholomäberg

Und dann kam der Wonnemonat Mai. Anfang Mai begann ich meinen neuen Saisonnebenjob als Stadtführer per pedes in Konstanz. Ein cooler Job mit viel Bewegung, Kontakt und eigenständigem Arbeiten, der mir den Aufbau meiner Selbstständigkeit weiter ermöglicht.

Vom 25. – 29. Mai nahm ich an meinem ersten Männerseminar teil. Verwurzelung: Zu deiner archaischen Natur zurückfinden. Das erste Mal, dass ich mich ausschließlich im Kreis von Männern zeigen und öffnen konnte, in allen Facetten. Eine gewaltige Erfahrung.

Im Juni fanden zwei Interviews mit mir statt. Irmgard interviewte mich für den Lebensfreude-Kongress zu den Themen Lebensfreude im Alltag und Umgang mit Ängsten und Zweifeln. Oliver Pohl zeichnete für die Vielfühler-Lounge mit mir ein Audio-Interview zum Thema „Hochsensible Männer“ auf.

Juli – September

Foto: Christof Hermann

Anfang Juli besuchte mich der Jakobspilger & Blogger Christof Herrmann für zwei Tage am Bodensee. Christof pilgerte von seiner Haustüre in Nürnberg aus in Richtung Santiago de Compostela. So wie es Brauch war in den alten Zeiten. Insgesamt war er 108 Tage auf diversen Jakobswegen in Europa unterwegs und verfasste darüber tägliche Berichte mit Fotos.

Am 3. Juli erschien die Taschenbuchausgabe meines Buches „Der sanfte Krieger“ bei amazon*.

Vom 7. – 10. August befand ich mich auf meiner ersten Berghütte, die Gauenhütte auf 1.235 Meter im Montafon* /Vorarlberg. Mein erster Urlaub in einer Selbstversorgerhütte und mein erster Bergurlaub überhaupt. An zwei Tagen wanderte auf verschiedenen Routen durch die atemberaubende Rätikon-Gebirgsgruppe.

Gauertal: Im Hintergrund die Drei Türme

Am 13. August fand das weit über die Grenzen hinaus bekannte Seenachtsfest in Konstanz statt, einem Volksfest mit abendlichen Feuerwerk und jährlich ca. 40.000 Besuchern. An diesem Tag war ich in meiner Funktion als Stadtführer und Velotaxi 15 Stunden in Konstanz unterwegs, die letzte Fahrt hatte ich nachts um 2 Uhr.

Zu ihren Diensten: Rikscha-Kapitän Oliver 🙂

Am 17. August traf ich mich mit Lena und Camilo, den Veranstaltern des ersten deutschsprachigen Online-Hochsensibilitätskongress, in Überlingen zu einem wunderbaren und herzlichen Frühstück. (Hinweis: Das Kongresspaket mit allen Interviews gibt es noch bis zum 31.12.2016 mit 55% Rabatt.)

Lena und Camilo vom HSP-Kongress beim veganen Frühstück in Überlingen

Oktober – Dezember

Am 21. Oktober erschien mein erster Gastartikel im Online-Magazin Compassioner über die Chancen und Herausforderungen von hochsensiblen Männern. Weitere Artikel über die Werte von hochsensiblen Männern und wie man als Mann in seine Kraft kommt folgten. Ich freute mich sehr darüber, dass ich von nun an monatlich für das Magazin als Gastautor schreiben würde.

Geschafft! Mein erster Berggipfel!

Vom 29. Oktober bis 1. November war ich ein zweites Mal in den Bergen. Wieder in der Gauenhütte im Montafon, meiner beliebten Ausgangsstation, die ich sicherlich auch im neuen Jahr wieder nutzen werde. Diesmal hatte ich ein wahres Gipfelerlebnis: Ich bestieg alleine meinen ersten Berggipfel und erlebte dabei fast transzendente Momente der Freude und Erkenntnis.

 

 

 

 

Am 19. November erlebte ich meinen ersten Trance-Tanz in Radolfzell, einem bewusstseinserweiterndem Ritual und Tanz, bei dem es um emotionale Entspannung und Aktivierung der Selbstheilungskräfte geht.

Allgemein war diese Herbst- und Winterzeit für mich von Rückzug und Reflexion geprägt. Einholen der „Ernte“, was lief gut in diesem Jahr, was weniger gut. Ich bin sehr zufrieden mit dieser Ernte. Seit genau einem Jahr bin ich nun hauptberuflich selbstständig als Autor und Blogger. Mein Blog erfreut sich zunehmender Beliebtheit und gehört mittlerweile zu einem der bekanntesten Blogs in der HSP-Szene. Mein erstes Buch ist gut angenommen worden. Es erhielt einige positive Rezensionen und Besprechungen.

Blogstatistik: Zugriffe und Nutzer (Stand November 16)

 

 

 

In der September/Oktober Ausgabe des Männermagazin Men’s Health erschien ein Artikel über sensible Männer, in dem ich auch zu Wort kam.

 

 

 

 

Seit dem 24.12. laufen die Rauhnächte, ein altes Brauchtum, und eine magische Zeit zwischen dem alten und neuen Jahr, in der man das alte Jahr noch einmal Revue passieren lassen kann (wie gerade mit diesem Rückblick). Ebenfalls sind diese Tage eine wunderbare Gelegenheit, um alte Angelegenheiten zu klären, Dinge abzuschließen, Schulden zu begleichen oder sich bei lieben Menschen zu bedanken, die einen durch das Jahr begleitet haben.

Blick in die (Rauh) Nacht

 

Und genau dies möchte ich jetzt tun. Mich bedanken. Und zwar bei DIR: Ich danke dir als Leser und Leserin für deine Treue in diesem Jahr! Dass du mich ein weiteres Jahr begleitet hast, mir Zuspruch, Anregung, Kritik und Hilfestellung gegeben hast. Seit dem Launch meines Blogs im April 2015 hat sich an der Aussage nichts geändert: Ohne dich würde es all das hier nicht geben!

So lade ich dich ein, mich ein weiteres Jahr zu begleiten. Mit mir zusammen weiter zu wachsen und zu reifen. Meine Intuition sagt mir gerade, dass das neue Jahr noch aufregender, überraschender und spannender wird als das vorherige.

Danke!

Also, lass es uns gemeinsam angehen, das neue Jahr, ins Ungewisse eintauchen und weiter das Wunder namens Leben feiern: Auf ein Weiteres!

Von Herzen wünsche ich dir einen freudigen und bewussten Jahresausklang – und ganz viel Kraft, Zuversicht, Liebe und Mut für 2017. Für dein Leben und deine Mission!

Welche persönlichen Erfolge kannst und möchtest Du am Ende des Jahres mit uns feiern und teilen?

 

 

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Veröffentlicht von

www.simplyfeelit.de

Hi, ich bin Oliver: Blogger & Autor & Querdenker. Nach einer dreijährigen beruflichen Auszeit und den anschließenden Orientierungs- und Anpassungsschwierigkeiten, weiß ich heute, wie ich leben möchte: Frei und Selbstbestimmt. Und im Einklang mit meiner sensiblen & kraftvollen Männlichkeit. Ich schreibe über Beziehungen, Mann-Sein, Hochsensibilität, Minimalismus und Persönlichkeitsentwicklung.

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