5 berühmte Hochsensible, die dich inspirieren werden (und mich schon tun)

Was haben Charlie Chaplin, Robin Willliams und Lady Di gemeinsam?

(ausser das alle drei leider schon verstorben sind).

Mit dem heutigen Beitrag möchte ich dir fünf berühmte Persönlichkeiten vorstellen, die mein Leben auf die eine oder andere Art bereichert haben oder es immer noch tun. In deren Texten, Liedern oder Filmen ich mich immer wieder aufs Neue wiedererkennen kann. Die es schaffen, mich mit meinen Gefühlen und Emotionen in Kontakt zu bringen. Und als gefühlsintensiver Mensch gibt es davon so einige.

All diese Persönlichkeiten besitzen aus meiner Wahrnehmung heraus eine hochsensible Veranlagung. Natürlich ist das mehr eine subjektive Annahme meinerseits als Tatsache.

Doch aufgrund meiner Recherchen in ihren Biographien und einzelnen Aussagen liegt die Vermutung nahe, dass sie zumindest eine stark ausgeprägte sensitive Ader mit viel Mitgefühl und Tiefgang hatten. Und ja, leider sind all diese großartigen Menschen schon von uns gegangen. Und wirken trotzdem in unseren Herzen weiter.

Der Kern des Glücks: Der sein zu wollen, der du bist.
(Erasmus von Rotterdam 1466-1536)

Also. Bühne frei für diese einzigartigen Persönlichkeiten, die mein Leben stets inspiriert haben und vielleicht nach dem Lesen dieses Artikels auch deins.

  • Sir Charlie Chaplin

    (* 16.04.1889 London, England – † 25.12.1977 Vevey, Schweiz)

    Charlie Chaplin war ein britischer Schauspieler, Komiker, Drehbuchautor, Komponist und Filmproduzent. Er zählt zweifelsohne zu den einflussreichsten Komikern des 20. Jahrhunderts und der Filmgeschichte. Chaplin erhielt zweimal den Ehrenoscar: 1929 für seine „Vielseitigkeit und Genie in Bezug auf Schauspiel, Regie, Drehbuch und Produktion“ in dem Stummfilm “ Der Zirkus und 1972 für sein Lebenswerk. Den einzigen und „echten“ Oscar erhielt er 1973 für die Filmmusik in seinem Film Rampenlicht. Zu seinen einflussreichsten und bekanntesten Filmen gehören „Lichter der Großstadt„; „Moderne Zeiten“ und „Der große Diktator“. Aus diesem Interview erfahren wir, dass Chaplin kein Fernseh schaute, kaum ins Kino ging und sehr sorgfältig und diszipliniert bei seiner Arbeit vorging.

    Außerdem machte er sich offenbar große Sorgen und Gedanken, ob seine Filme erfolgreich sein würden und ob die Leute in die Kinos gehen. Großer Wert auf Sorgfalt und Genauigkeit, gepaart mit unterschwelligen Selbstzweifeln und vielen Grübeleien, sind Eigenschaften, die fast jedem Hochsensiblen bekannt vorkommen dürften. Genauso wie die Bereitschaft, ein Leben lang aus seinen Fehlern und Erkenntnissen zu lernen, sodass der Reifungs- und Individuationsprozess immer weiter voranschreitet.

    So verwundert es kaum, dass Chaplin zu seinem Lebensende hin, anlässlich seines 70. Geburtstag, diese bemerkenswerte Rede hielt, mit dem aufschlussreichen Titel „Als ich mich selbst zu lieben begann“, die mittlerweile Hundertausende inspiriert und fasziniert hat – wie mich.

  • Diana Spencer (Prinzessin Diana, Lady Di)

    (* 01.07 1961 Sandrigham, England – † 31.08.1997 Paris, Frankreich)

    Diana war als erste Frau des derzeitigen britischen Thronfolgers Charles von 1981 bis 1996 Kronprinzessin des Vereinigten Königreiches. Schon zu Lebzeiten erlangte Diana den Status einer Medienikone, und wurde weltweit so beliebt, dass sie zeitweise als die berühmteste und am häufigsten fotografierte Frau der Welt galt. Ihr Ehemann Charles litt unter ihrer Popularität sehr und geriet dadurch in eine seelische Krise, welche letztlich zur Scheidung führte und 1992 die offizielle Trennung bekannt gegeben wurde. Schon während der 80er Jahre unterstützte Diana zahlreiche Wohltätigkeitsprojekte, wie die britische Aidshilfe. Nach ihrer Scheidung von Prinz Charles engagierte sie sich für die Abschaffung von Landminen und widmete sich weiterhin benachteiligten Menschen.

    1997 dann der weltweite Schock.Das Unfassbare. Diana verunglückte während eines Verkehrsunfalls in einem Pariser Tunnel, mit ihrem angeblichen Geliebten Dodi Al-Fayed. Die gesamte Welt war schockiert – inklusive mir. Ich kann mich noch gut an diesen Tag erinnern. Fassungslos starrte ich auf die Fernsehbilder, mit Tränen in den Augen. Noch nie hatte ich solch eine tiefe, kollektive Anteilnahme gespürt. Die Bilder von den beiden Söhnen, William und Harry, wie sie schweigend hinter dem Sarg ihrer Mutter laufen. Unvergesslich. Für immer in mein emotionales Gedächtnis gebrannt. Die Trauerfeier in der Westminster Abbey. Elton John komponierte extra ein Lied für diese Feier und Diana.

    Der Tod von Diana löste weltweit eine Welle der Bestürzung und des Mitgefühls aus.
    Nach ihrem Tod bekam sie den Beinamen: Prinzessin der Herzen.
    Ein Mensch voller Mitgefühl, Schönheit und zerbrechlicher Sensibilität.

 

  • Robin Williams

    (* 21.07.1951 Chicago, USA – † 11.08.2014 Paradise Kay, USA)

    Williams war ein US-amerikanischer Schauspieler und Komiker. Bekannt wurde er 1978 durch die Sitcom Mork vom Ork. Er war Oscar und fünffacher Golden Globe Gewinner. Er wirkte in tragikomischen Filmen wie Good Will Hunting oder Good Morning Vietnam mit, aber auch in Familienfilmen wie Mrs.Doubtfire oder Flubber.

    Zu Robin Williams habe ich eine sehr persönliche Beziehung. Nicht nur, dass er am gleichen Tag Geburtstag hat wie ich. Es sind vor allem die dargestellten Figuren in seinen Filmen, die mich so ansprechen. Sofort und intuitiv spüre ich eine große Herzenswärme und Weisheit. Ich fühle einfach sofort mit ihnen, ihren Handlungen, Schmerzen und Freuden. Wie in Good Will Hunting. Defintiv einer meiner Lieblingsfilme. Der „gute“ Will Hunting ist ein unerkannter Hochbegabter, der aufgrund von traumatischen Erlebnissen in der Kindheit sich eine Maske von Coolness und Unnahbarkeit zugelegt hat. Er vergeudet sein Talent in Gelegenheitsjobs und Saufgelagen. Bis er erneut straffällig wird und dem Psychoanalaytiker Sean Maguire (Robin Williams) zugewiesen wird. Nachdem Will die üblichen Abwehr- und Verteidigungsspielchen mit seinem Therapeuten spielt, gelingt es schließlich Sean die Schutzmaske zu durchbrechen und zu dem dahinterliegendem Schmerz vorzudringen. Ein Damm bricht. Eine geniale und berührende Szene.

    Umso mehr schockierte mich die Nachricht von Williams Suizid im August 2014. Ein Mann, der nach aussen hin immer fröhlich und gut gelaunt wirkte, der ein brillianter Komiker war, der die Massen zum Lachen und zum vergessen Ihres Alltags brachte. War das seine Maske?

    In einem Interview aus dem Jahre 2011 erwähnte er einmal, dass es eben gar nicht immer lustig sei, wenn die Leute von ihm erwarten würden, immer komisch zu sein – wenn er zum Beispiel einen Raum betritt. Er sprach auch über die Schattenseiten des Ruhmes und seine Alkoholsucht. Und das er diese durch gute Freunde und Konversationen ersetzt hätte.

    Ein halbes Jahr nach seinem Suizid berichtet seine Tochter Zelda, dass ihr Vater „privat ein sehr ruhiger Mensch gewesen wäre“ und wirbt für einen offeneren Umgang mit Depressionen. „Wenn jemand traurig ist, sollte er darüber mit anderen sprechen.“

 

  • Michael Jackson

    (* 29.08.1958 Gary, USA – † 25.06.2009 Los Angeles, USA)

    Michael Jackson war ein US-amerikanischer Sänger, Komponist und Tänzer. Jackson gilt laut Guinness – Buch der Rekorde als erfolgreichster Entertainer aller Zeiten. 300 bis 400 Millionen verkaufte Tonträger sprechen für sich. Nach seinem Tod verkauften sich innerhalb eines Jahres weitere 33 Millionen seiner Alben. Thriller war 1982 sein erstes Soloalbum und gilt bis heute als meistverkauftes Album der Welt. Danach folgten Off the Wall (1979), Bad (1987), Dangerous (1991) und Invincible (2001).

    Schon früh in seiner Jugend wurden Michael und seine Brüder auf Erfolg und Leistung getrimmt. Bereits mit 5 Jahren sang er in der Familienband mit. Sein Vater Joseph trieb die Kinder zu Höchstleistungen bei diversen Talentwettbewerben an und gründete 1964 das Trio The Jackson Brothers, welches 1966 in die Jackson Five umbenannt wurde. Sein Vater setzte alles daran, aus seinen Söhnen Stars zu machen, um sie dadurch aus dem Ghetto zu holen.Die Jungs wurden oft von den Nachbarskindern gehänselt, weil sie ständig übten und Musik machten, anstatt wie andere Jungs in ihrem Alter draussen zu spielen. Oft mussten sie mitten in der Nacht aufstehen, um bei kleinen Konzerten in Diskotheken oder auf Feiern aufzutreten.

    In seiner Autobiografie „Moonwalk“ beschreibt Jackson diese Zeit mit folgenden Worten:
    „Manchmal mussten wir mitten in der Nacht, so gegen zwei Uhr morgens, aufstehen, um uns zu einer Veranstaltung zu begeben. Mein Vater zwang uns förmlich dazu. Ich war sieben oder acht Jahre alt. Es handelte sich um kleine Konzerte in Diskotheken oder bei Privatveranstaltungen. Wir zogen unsere Show ab. Ich hatte bereits geschlafen und hörte die Stimme meines Vaters: „Aufstehen! Wir haben einen Auftritt!“

    Früh ist er mit Leistungsdenken und Perfektion in Berührung gekommen. Mitunter auch mit dem Gürtel seines Vaters. In einem Interview mit Oprah Winfrey aus dem Jahre 93 erwiderte Jackson etwas zögerlich auf die Frage, ob er jemals vom Vater geschlagen wurde: „Ja, Ja. Man kann ihn möglicherweise auch einen starken Anhänger von Disziplin nennen. Er war sehr streng, er war sehr hart zu mir, einen Blick von ihm und man hatte Angst! Es hat Zeiten gegeben wo mir richtig schlecht wurde, wenn er zu mir kam. Ich habe mich regelrecht übergeben müssen.“

    Oft betonte Jackson, dass er durch den frühen Ruhm und die Auftritte seiner Kindheit beraubt wurde. Er wie viele Weltstars mit Einsamkeit und Angst zu kämpfen hätte. Trotz all dieser Widrigkeiten liebte er es zu singen und zu tanzen, auf der Bühne zu stehen. Dies war sein Talent und der Ausdruck seiner sprudelnden Kreativität.Obwohl er ein sehr schüchterner Mensch war. “Sie wissen, ich bin sehr schüchtern. Und ich bin über die Jahre nur schüchterner geworden.“
    (Michael Jackson, Interview mit dem TV-Sender Fox, 2000)

    Sicherlich war Michael Jackson eine Persönlichkeit, die sich in einer ständigen Polarisierung befand – individuell wie öffentlich. Immer hin und her gerissen zwischen Traum und Tragik, Gut und Böse, Schwarz und Weiß – künstlerisch ausgedrückt in einem seiner bekanntesten Songs „Black or White“.

    Und hier erkennen sich viele Hochsensible wieder. Eine schwierige Kindheit, in der unsere Veranlagung nicht erkannt wurde. Das stetige Bedürfnis nach Rückzug von Menschen und Einflüssen von Außen. Der Hang zu großer Genauigkeit und Sorgfalt. Der stetige Wechsel zwischen Anpassung und Ausdruck der sensitiven und kreativen Ader.

    Als dies können wir in der Figur des Michael Jackson wiederfinden. Eine tragische und doch inspiriernde Figur, die wie keine andere Popgeschichte geschrieben hat und dadurch ihren Beitrag für die Welt geleistet hat.

    „Wenn man in einem einzigen fixierten Muster des Denkens und Handelns gefangen ist, blockiert man seine eigene Kreativität. Man verliert alle Frische und den Sinn für den Zauber des Augenblicks. Lerne wieder unschuldig zu sein, und deine Ursprünglichkeit wird dich nie verlassen!“
    (Michael Jackson)

 

  • Hermann Hesse

    (* 02.07.1877 Calw, Deutschland – † 09.08.1962 Montagnola, Schweiz)

    Hermann Hesse war ein deutsprachiger Schriftsteller, Maler und Dichter. Hesse gilt als einer der erfolgreichsten Schriftsteller des 20. Jahrhunderts. Er veröffentlichte von 1899 bis 1943 sechzehn Prosawerke, nicht mit eingerechnet die zahlreichen Gedicht- und Lyrikveröffentlichungen. Zu seinen bekanntesten Werken zählen Siddharta, der Steppenwolf und das Glasperlenspiel. 1946 wurde ihm der Nobelpreis für Literatur verliehen.

    Hesse war Zeit seines Lebens ein radikaler Individualist, dem jede Uniformität auf allen Gebieten zu wider war, der das Gehege der Bürgerlichkeit gleichzeitig verdammte wie sich danach sehnte. Dies war die eine Seite seiner Seele. Und dann gab es noch die andere, die den Gesetzen der hohen Form und Ästhetik gehorchte. Im Gleichnis gesprochen war Hesse Lustmörder und Mönch, welches sich in seinem Werk Narziß und Goldmund brilliant skizziert wiederfindet. Er trachtete stets nach einem Dichtertum, das „ein großes, kühnes Lied der Sehnsucht und des Lebens sei „.

    Immer schwebend zwischen dem lustvollen Verlockungen des Diesseits und den geistigen Sphären des Jenseits. Der ewige Kampf zwischen der Polarität von Eros und Logos. Hesse war sein ganzes Leben lang ein Suchender. Dies drückte sich immer wieder aufs Neue in seinen Werken aus, deren Schwerpunkt auf der Bewältigung von persönlichen Krisen lag, in denen es aber auch um die Fragen von Religion und Politik ging. Er erwähnte einmal, es käme ihm so vor, als ob in seiner Brust zwei Herzen schlagen würden: das Bedürfnis nach Aufbruch und die Sehnsucht nach Heimat.

    In allen literaischen Werken, die ich in den letzten 20 Jahren gelesen habe, habe ich mich in den Büchern von Hesse am meisten wiedererkannt. Dieses nagende Gefühl, seinen eigenen Weg zu gehen, die Fesseln der Konvention und der Bürgerlichkeit abzustreifen. Entgegen allen Vorstellungen von Elternhaus und Umfeld die eigene Individualität und Einzigartigkeit zu leben. Auch Hesse kannte das. In seinen Jugendjahren steckten ihn seine Eltern mehrfach in diverse Heilung- und Erziehungsanstalten, um ihn auf den „rechten Weg“ zu bringen. Er stand mehrfach an dem Rand des psychischen Abgrunds, doch ließ er sich nie verbiegen und blieb sich treu. Schon damals wußte er: „Entweder ich werde Dichter oder gar nichts.“

    Ein Mensch mit solch seelischem Tiefgang, Weisheit und Herzenswärme kann nur eine hochsensible Veranlagung besessen haben – was zur damaligen Zeit natürlich völlig unbekannt war. Hesse appellierte stets an unsere innere Stimme, dieser zu folgen, egal wie widrig die Umstände sein mögen, dem Potential in dir Ausdruck und Kraft zu verleihen. Und daran den ewigen Wechselfällen des Lebens zu folgen, weil zwischen Lust und Keuschheit, Gut und Böse, Licht und Schatten sich stets das Pendel des Lebens bewegt.

    Den Mut zu haben, immer wieder etwas Neues zu beginnen, weil in jedem Anfang ein Zauber liegt, der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.

 

Falls du dich nun am Ende des Artikels fragst, ob du im Besitz einer hochsensiblen Veranlagung bist (falls du es nicht schon längst weißt), kannst du diesen Test machen.

Welchen Bezug hast du zu den vorgestellten Persönlichkeiten?
Wer sind deine Vorbilder?
Ich freue mich auf deinen Kommentar!

 

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Fotos: Hot Gossip Italia by flickr.com; Piano, Piano by flickr.com; Luiz Fernando Reis by flickr.com; Tourismus Untersee by flickr.com; marco by flickr.com

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Veröffentlicht von

www.simplyfeelit.de

Hi, ich bin Oliver: Blogger & Autor & Querdenker.

Nach einer dreijährigen beruflichen Auszeit und den anschließenden Orientierungs- und Anpassungsschwierigkeiten, weiß ich heute, wie ich leben möchte: Frei und Selbstbestimmt. Und im Einklang mit meiner sensiblen & kraftvollen Männlichkeit.

Ich schreibe über Beziehungen, Mann-Sein, Hochsensibilität, Minimalismus und Persönlichkeitsentwicklung.

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22 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Lieber Oliver!
    Ein toller Block! Hier fühle ich mich sehr wohl. Ich bin gut aufgehoben. Die bisher behandelten Themen sind für mich – vielleicht auch für andere Hochsensible – die sich schon mit dem Thema beschäftigt haben, nicht neu. Aber du verstehst es, auch dies wieder nahezubringen. Schöner Schreibstil. Ich hoffe, daß noch viele „neue“ auf deinen Blog stoßen.
    Du sprichst mir aus dem Herzen! Ich bin so froh, das ich dich dadurch kennenlerne und freue mich auf noch hoffentlich ganz viel Interessantes. Liebe Grüße Sylvia

    • Liebe Sylvia,

      herzlichen Dank für deinen Kommentar. Ehrlich gesagt, bin ich ganz gerührt von deinem Lob.:)

      Ja, ich gebe mir mit den Artiken immer viel Mühe und versuche aus dem Herzen zu schreiben. Und wenn das so bei dir – und auch bei anderen – rüberkommt, dann mache ich alles richtig und ist eine kleine Anerkennung für die Arbeit – es hat sich gelohnt. Wobei ich dabei gar nicht von „Arbeit“ im klassischen Sinne sprechen möchte.

      Ich versuche genau in diesem Stil weiterzumachen und hoffe, dass ich noch das eine oder andere Mal den Nerv für hochsensible Themen treffe.

      Alles Gute für dich – und schön, dass du dich hier so wohl fühlst!

      Liebe Grüße
      Oliver

  2. Hallo Oliver,
    einen tollen Artikel hast du geschrieben! Mit Herman Hesse verbindet mich das Lesen einiger seiner Werke. Das Gedicht Stufen ist eines meiner Lieblingsgedichte. Im Leben ist es immer wieder passend. Genauso die Geschichte von Siddharta. Im Grunde ist das Leben wie ein langer Fluss.

    Am Todestag von Michael Jackson waren wir gerade in New York. Ich weiß noch, dass ich von seinem Tod im Hotelaufzug erfahren habe. Ich konnte es kaum glauben. Die Menschen auf den Straßen waren erschüttert. Vor dem Apollo Theater in Harlem konnte man sich auf einer Folie eintragen und Blumen ablegen. Wir waren da.

    Bei den anderen drei Persönlichkeiten kann ich nur sagen, wunderbare Menschen und große Künstler.

    • Hallo Renate,

      herzlichen Dank für dein Lob. Freut mich sehr, dass der Artikel so gut bei dir ankommt. Steckt auch viel Arbeit und Herzblut drin 😉

      Siddharta ist auch eine meiner liebsten Erzählungen von Hesse. Im Grunde mag ich alles, was ich von ihm gelesen habe: Steppenwolf, Demain, Narziß und Goldmund und die anderen fallen mir gerade nicht ein:) Nur an „Das Glasperlenspiel“ habe ich mich noch nicht rangewagt. Es ist ja auch sein Alters- und Abschlußwerk und nach allem was ich darüber gehört habe, sehr komplex. Aber auch dafür wird bestimmt irgendwann die Zeit reif sein.

      Krass, dass du am Todestag von M. Jackson in Amerika warst. Kann mir gut vorstellen, dass dies noch einmal viel intensiver und bewegender als in Deutschland war. Und habt ihr euch in die Folie vor dem Apollo Theater eingetragen?

      Schön, dass du dabei bist. 🙂

      Liebe Grüße
      Oliver

  3. Hallo Oliver,
    ja, selbstverständlich haben wir uns am Apollo Theater eingetragen. Es war schon krass. Menschen fuhren durch die Stadt und schrien „Michael Jackson is dead“ aus ihren Autos. Ich hab das nicht direkt realisiert!

    Das Glasperlenspiel habe ich auch noch nicht gelesen.

    Lese gerne in deinem Blog.

  4. Lieber Oliver,

    Dein Artikel über berühmte Hochsensible gefällt mir sehr gut, ich kann mich dem nur anschließen. Ich finde die Beispiele sehr schön gewählt. Es ist Dir auch gut gelungen, die markanten Persönlichkeitsmerkmale dieser Personen hervorzuheben, sodass man schneller einen Bezug zum Thema Hochsensibilität gewinnt.

    Viel Erfolg weiterhin.
    PS: den Film God Will Hunting habe ich auch in meinem Buch „Hochsensibel- Was tun?“ verarbeitet. Einfach toll!

    Sylvia Harke

    • Liebe Sylvia,

      vielen Dank für deinen lieben Kommentar. Freut mich, dass der Artikel so gut rüberkommt. Schon interessant. Die Auswahl für die fünf hochsensiblen Berühmtheiten erfolgte sehr intuitiv bei mir. Wieder einmal ein Beweis dafür, dass wir hochsensiblen uns auf unsere Intuition meist verlassen können (und dies immer mehr tun sollten 😉

      Good Will Hunting gehört zu meinen Lieblingsfilmen – einfach eine großartige filmsche Leistung – und kann ihn mir immer wieder anschauen.

      Dir auch weiterhin viel Erfolg.

      Liebe Grüße
      Oliver

  5. Lieber Oliver,

    durch Zufall bin ich auf deine Seiten hier gestoßen – ich finde es wunderbar, dass das Thema der Hochsensibilität immer weiter seine Kreise zieht und immer mehr unwissende Hochsensible erreicht 🙂

    Ich habe in meinem Blog auch eine Auflistung von (vermutlich) hochsensiblen Persönlichkeiten – ich habe tatsächlich alle von dir aufgelisteten auch drin, außer Charlie Chaplin, den muss ich noch ergänzen 😉

    Wenn du Zeit und Lust hast, bist du herzlich zu einer Tasse Tee in meinem gemütlichen Wohnzimmer eingeladen:
    https://hochsensibel1753.wordpress.com/herzlich-willkommen/

    Die Auflistung der von mir vermuteten hochsensiblen Persönlichkeiten findest du unter „Bunter Mix“ – und in dieser Linkliste dann ganz nach unten scrollen…

    Ich wünsche dir weiterhin gutes Gelingen für deine Seite hier – du schreibst sehr lebendig, ich habe dich gern gelesen!

    Bis bald und liebe Grüße,
    Julia

    • Hi Julia,

      nochmals vielen Dank für einen weiteren netten Kommentar von dir.

      Schaue gerne mal in deinem „Wohnzimmer“ vorbei und den Charlie Chaplin musst du unbedingt noch ergänzen 😉

      Finde es ebenfalls klasse, dass sich das Thema immer mehr verbreitet. Aufklärung tut Not.

      viele liebe Grüße
      Oliver

  6. Schöner Artikel!
    Jean-Pierre Améris (franz. Regisseur, laut eigenen Angaben selbst hochsensibel) behauptete in einem Interview, dass die meisten hochsensiblen Menschen gute Schauspieler seien (meistens ohne es zu wissen) und dass viele gute Schauspieler hochsensibel sind.
    Andere Persönlichkeiten, die mir spontan einfallen: Einstein, Picasso, Da Vinci

    LG

    • HI Torben,

      danke für deinen Kommentar und der Nennung weiterer Persönlichkeiten.

      Kann mir gut vorstellen, dass man grundsätzlich als Schauspieler ein gutes Einfühlungsvermögen für seine Rollen haben muss.
      Es gibt bestimmt in allen wichtigen Kulturbereichen viele Hochsensible, die ihren ganz eigene „Note“ hinterlassen haben.
      Von Eintstein habe ich einmal einen Biographie gelesen. Ein sehr interessanter Mann, der sich viel mit Sinn- und Existenziellen Fragen beschäftigte.

      Einen schönen Tag für dich.

      viele grüße
      Oliver

  7. Leute die meisten Künstler sind HSPs!
    1 von 6 Personen!
    Jeder kennt HSPs! Meistens als die Introvertierten Nerds von nebenan.
    Viele tun alles um nicht aufzufallen oder halbwegs normal zu sein.
    Ich wollte auch nie was besonderes sein einfach nur dazu gehören. Tu ich auch, nur das ich es selber nicht so wahrnehme wie 80% meiner Umgebung die der Meinung ist alles ist in Ordnung.
    HSP zu sein ist normal (ca. 20%) auch wenn es eine Minderheit ist! Hochbegabt zu sein nicht (ca 2%)!
    By the Way! Es gibt auch viele HSP die berühmte Musiker und praktizierende buddhisten sind.

  8. Lieber Oliver,

    danke für diesen wunderbaren blog, der zusammenfaßt, was ich auch schon lange denke und fühle. Vor allem Hermann Hesse dient mir als Wegweiser. An jedem Bach denke ich an Siddharta und lausche der Botschaft des Wassers. Da ich mich im selben Alter befand wie der Steppenwolf, als ich das Buch las, erschien es mir wie aus meiner Seele geschrieben. Das Glasperlenspiel hat mir gezeigt, daß wir durch unsere Visionen die Möglichkeit haben, das zu erschaffen, wonach wir uns sehnen. Atlantis neu bauen…den Weltfrieden schaffen…oder beamen.
    Ich bin Tänzerin, Dichterin, singe, musiziere, male und arbeite in der Medizin. Dort angepasst und strukturiert. Alles was sich in mir verdichtet ansammelt, ohne die Möglichkeit, es mit anderen Menschen zu teilen, weil kaum jemand bereit ist, mit mir in der seelischen Tiefsee zu tauchen, habe ich in fünf Jahren aufgeschrieben und in einem Buch „Unter dem Regenbogen“ zusammengefasst gedruckt.
    Inspiriert durch das „Glasperlenspiel“ habe ich die „Mond-Akademie“ entdeckt und begründet.
    Liebevolle Grüße von Herz zu Herz
    Corinna

    • Hi Corinna,

      vielen Dank für deinen Kommentar. Ja, Hesse war mir jahrelang eine große Inspiration. All die erwähnten Bücher habe ich gelesen, Siddharta sogar zweimal, außer das Glasperlenspiel, sein großes Alterswerk. Hatte mich mal rangetraut vor einigen Jahren, es dann aber nach einigen Seiten zur Seite gelegt. Vielleicht ist es auch eine Frage des Alters/der Prägung, damit man dieses Buch in seiner Tiefe verstehen kann? Werde es sicherlich noch einmal versuchen – nun bin ich ja etwas älter 😉

      Glückwunsch zu deinem Buch! Aus ähnlich Beweggründen wie deinen habe ich mit dem Schreiben (bloggen) angefangen – es ist für mich wie ein Ventil für all das Angestaute der letzten Jahre, der Ausdruck meiner Kreativität. Ähnlich wie bei dir.

      Viel Erfolg und Spaß weiterhin bei all deinen kreativen Tätigkeiten!
      Liebe Grüße
      Oliver

  9. Hallo lieber Oliver,
    ich weiß schon recht lange, dass ich hochsensibel bin. Für mich war es bis vor kurzem trotzdem sehr schwierig, den daraus entstehenden Bedürfnissen zu folgen. Das hat mich an den Rand eines burn-out gebracht. Für mich waren Vorbilder, wie du sie beschreibst jedoch keine Hilfe oder Inspiration, sondern eher Quellen des Frusts. Haben sie es doch geschafft, trotz widriger Umstände, ihrer Stimme, ihrem Herzen, ihrer Inspiration zu folgen.
    Für mich war meine vermeintliche Durchschnittlichkeit nur schwer zu ertragen. Mir war nicht bewusst, wofür ich brenne und ds erschien mir zu banal, was ich konnte.
    Erst mit dem Beginn meiner Ausbildung habe ich verstanden, dass es meine Glaubenssätze, übernommen von Menschen, die MICH nicht verstanden haben, davon abgehalten haben, meiner Kreativität Raum zu geben.
    Dass es Menschen gibt, wie dich, die offen über Hochsensible sprechen und darüber schreiben, dass wir nicht allein sind, die Ihr Herzblut hineinlegen in dieses Thema, in wunderschöne Artikel, machen es denen, die immernoch verzweifeln, weil sie so oft missverstanden werden oder sich selbst nicht verstehen, Hoffnung und lenken den Blick in eine gute Richtung! Ich danke dir, dass du uns an deinen Gedanken teilhaben lässt! Ich freue mich schon auf mehr!

    • Liebe Valeska,

      ganz herzlichen Dank für deine offenen und berührenden Worte!

      Auch für mich ist es nicht immer leicht mit meiner Veranlagung umzugehen, auf meine Grenzen und Rückzugsräume zu achten. Aber wie du es sagst, wir sind nicht alleine, können uns gegenseitig unterstützen und Mut machen – und wenn ich dazu einen kleinen Beitrag leisten kann, freut es mich sehr!

      Es ist sicherlich gut, dass du an deinen Glaubenssätzen gearbeitet hast. Auch ich tue das ständig und investiere derzeit viel, um mich in meinem Kern kennenzulernen, zu unterscheiden, was von anderen ungefragt übernommen wurde und was wirklich aus mir kommt!

      Ich freue mich, wenn du weiter dabei bist und ich dich mit meinen Artikeln unterstützen kann. Es ist mir ein Herzensanliegen!

      Gib nicht auf und denk immer an die kleinen Schritte – und die Geduld mit dir selbst! 🙂

      Liebe Grüße
      Oliver

      • Lieber Oliver,
        ich danke dem Universum, dass ich auf Deiner Seite gelandet bin. Es fühlt sich an wie ein „Heimkommen“….. Ich fühle sooooo viel Übereinstimmung. Danke für Deine mutmachende Worte und Texte, Danke für Dein Sein. Werde gerne immer wieder zur „Tankstelle“ kommen….

        Alles Liebe
        Manuela

        • Liebe Manuela,

          oh, welch wunderbaren Worte an diesem Morgen! Ich danke dir ganz herzlich für deinen Kommentar.

          Ja, manchmal muss man nur dem Universum vertrauen, abgeben, sich führen lassen, um an die richtigen Stellen zu kommen.

          Auf weiteres „Auftanken“ 🙂

          Alles Liebe
          Oliver

  10. Lieber Oliver,
    ich weile schon etwas länger auf unserer schönen Erde als du, manchmal waren mir die Toten näher als die Lebenden aus meinem Umfeld, ich wusste nicht so recht warum, jetzt nach der Entdeckung meiner Hochsensibilität fiel es mir wie ein Schleiern von den Augen. Ich nenne einige weitere Namen, Hermann Hesse wurde erwähnt, Rainer Maria Rilke ganz besonders, weitere zur Inspiration aus meiner Liste: Friedrich Hölderlin, Robert Musil, Stefan Zweig, Khalil Gibran, D.H. Lawerence, E.T.A Hoffmann, Marcel Proust, Jane Austen, die Brönte Schwestern, Janet Frame, C.G. Jung, Thomas Ring, Ingmar Bergman, Oskar Werner, Graf Dürckheim, W.A. Mozart, Gustav Mahler und natürlich hoch aktuell Leonhard Cohen!!!
    Hildergard von Bingen und M. Ghandi müssen auch erwähnt werden.
    Dies mein persönlicher, unvollständiger Beitrag dazu.
    Es freut mich sehr, auf deiner Seite zu weilen, sie ist wahrhaft zum Wohlfühlen und sehr anregend und trostvoll für mich, du sanfter Krieger.
    Herzlichst Maliev

  11. Hallo Oliver,

    ich bin auf der Suche nach Inspiration und Mutmachern über deinen Artikel gestolpert und hab mich besonders gefreut, dort zwei Menschen aufgeführt zu finden, die in mir eine tiefe Sehnsucht nach mir selbst und einem inneren Weg geweckt und mein Leben somit völlig verändert haben.
    „Oh, Captain, my Captain“ Robin Williams und Hermann Hesse, der sogar neben meinem Bett hängt. Wie du habe ich beinahe alles außer dem Glasperlenspiel gelesen, es ist fast so, als würde ich es mir aufsparen für Notzeiten.
    Ich gucke mich gerne noch ein bisschen hier um, ich find das spannend, was du machst.

    Annika

  12. Ein sehr schöner und interessanter Artikel.Ich verzweifle innerlich immer wieder an meinem Gemüt.Es war Hermann Hesse,bzw.seine wunderbaren Werke,die mir schon sehr früh zum Verstehen gegeben haben,dass es da doch noch andere Menschen gegeben hat,und gibt,die sehr ähnlich fühlen,wie ich es tue.
    Meine Übersensibilität war mir bisher garnicht so bewusst .Aber jetzt bin ich zufällig an so einen Test geraten.Jetzt ist mir doch so einiges klar geworden .Ich arbeite schon länger als Flugbegleiterin.Ich hab da immer sehr nette Begegnungen ,und verstehe die Menschen vielleicht besser als nicht Hochsensible.Oft erahne ich deren Gedanken und Wünsche sogar.Was diese Arbeit für mich natürlich sehr positiv sein lässt.
    Dennoch,ich bin Alleinerziehend ,und fühle mich vom Leben doch recht oft überfordert……
    Aber es ist schön zu sehen,dass es andere Menschen auch gibt,die so fühlen und denken wie man es selber tut.
    Danke dafür!!!

    • Liebe Bettina,

      du bist nicht alleine! 😉

      Schön, dass dich der Artikel etwas aufmunternd konnte, Kraft und Inspiration gab. Ich habe aus den Werken von Hesse auch viel für mich und mein „Sondertum“ herausgezogen – erst vor 8 Wochen das 3. oder 4. Mal den „Siddhartha“ gelesen – ein zeitloses Werk!

      Bereiche weiter in deinem Beruf als Flugbegleiterin deine Passagiere mit deinem feinen Gespür – auf meinen Langzeitreisen mit dem Flugzeug habe ich mich immer über solche aufmerksame und herzliche Begleiterinnen gefreut – erst recht wenn man alleine reist und ein wenig menschliche Wärme spürt, einen Small-Talk führen kann! 🙂

      Alles Gute, Oliver

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